Kaution gezahlt

03. Juni 2018 16:47; Akt: 03.06.2018 16:50 Print

Rapper Kollegah sorgt für Polizei-​​Großeinsatz

Mit 40.000 Euro in bar ist Rapper Kollegah in der Justizvollzugsanstalt Hagen aufgetaucht. Er zahlte die Kaution für einen Schützling.

storybild

Die Skandal-Rapper Kollegah und Farid Bang erhielten 2018 einen Echo.

Zum Thema

Rapper Kollegah (33) hat gestern vor der Justizvollzugsanstalt Hagen (D) für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Mit 40.000 Euro in 500-Euro-Scheinen tauchte er auf. Sein Ziel: Die Kaution für Rapper Jigzaw (24) zu hinterlegen. «Ich zahle aus der Portokasse», so der Rapper laut «Bild».

Jigzaw wurde wegen Körperverletzung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Dagegen hat der Rapper jedoch Berufung eingelegt. Die neue Verhandlung findet im August statt. Ohne die Hilfe seines Kollegen Kollegah hätte er bis dahin wohl hinter Gitter bleiben müssen.

Als die Rapper das Gericht verließen, verzögerte sich allerdings die Abreise. Weil Kollegah die Story zuvor auf Instagram gepostet hatte, belagerten Hunderte Fans das Gebäude.

Wie Kollegah in einem Interview sagte, gings direkt ins Studio:

Gemeinsam mit dem Rapper Farid Bang sorgte Kollegah in der Vergangenheit für einen riesigen Skandal. Mit der Textzeile «Mein Körper definierter als Auschwitz-Insassen» aus dem Song «08/15» haben die beiden Rapper die deutsche Musikszene in ihren Grundfesten erschüttert. Nachdem sie mit einem «Echo» ausgezeichnet worden waren, gaben zahlreiche andere Künstler ihre Auszeichnungen zurück. Das Ganze gipfelte schließlich daran, dass der Musikpreis in seiner jetzigen Form abgeschafft wurde.

(L'essentiel/20M)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.