«Batman», «Tenet», Netflix

16. September 2020 22:44; Akt: 16.09.2020 22:44 Print

Robert Pattinson ist gerade nicht zu stoppen

Der Brite ist im Corona-Jahr so präsent wie schon lange nicht mehr. Auch diese Woche gibt es wieder News: Er spielt im neuen Netflix-Thriller «The Devil All the Time» mit.

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Robert Pattinson beendete sein Kinojahr 2019 mit dem Indie-Film «The Lighthouse» und einem kleinen Ritterschlag: Peter Bradshaw, der international geschätzte Chef-Kritiker bei The Guardian, fasste in dessen Cannes-Review zum Mystery-Thriller zusammen: «Pattinson wird einfach immer besser und besser.»

Dann kam 2020, und das nahm für den Briten erst mal denselben Lauf wie für den Rest der Welt. Der Lockdown traf Pattinson mitten in den Dreharbeiten für «Batman», er saß ihn mit seiner Freundin Suki Waterhouse in einer Londoner Wohnung aus.

Ruhig war es um ihn nicht. Robert Pattinson ist so präsent wie lange nicht mehr – Die Schlagzeilen der letzten Monate liefern den Beweis:

12. Mai: Im Lockdown fotografierte Pattinson seine eigene «GQ»-Titelgeschichte

«Eine Botschaft aus der Isolation» hieß seine Cover-Story, und tatsächlich ging in der intimen Facetime-Interview-Situation für einmal keine PR-Person dazwischen. Das löste beim Schauspieler eine ganz neue Energie aus. So viel sei verraten: Der Artikel ging als Mikrowellenpasta-Massaker um die Welt. Die Story gehört sicher zu den irrsten Lockdown-Insights, hatte aber zweifelsohne hohen Unterhaltungswert.

23. August: Release des ersten «Batman»-Teasers

Die Twitter-Community urteilte großteils positiv über den ersten Teaser-Trailer zur kommenden Comic-Verfilmung: «Der neue Batman wird ein Meisterwerk», heißt es dort gar. Und womöglich ist Pattinson nach einem eher laschen Ben Affleck tatsächlich die nötige aufregende Wahl für die Kultfigur.

26. August: «Tenet» startet als erster Hollywood-Blockbuster international in den Kinos

Nachdem der heiß erwartete Christopher-Nolan-Film nach dreimaliger Verschiebung endlich international in den Kinos startete, waren die Erwartungen riesig. Die Meinungen zum Plot gingen weit auseinander, doch das Gros der Kritiker war sich zumindest bei Pattinson einmal mehr einig: «Herrlich», kommentierte etwa die New York Times.

16. September: Ein Ensemble-Film startet auf Netflix, Pattinson macht Schlagzeilen

«Robert Pattinson wandelt auf dem blutgetränkten Boden Amerikas», schreibt der Telegraph. Er spiele diabolisch gut, «in einem Moment wirkt er wie ein einfacher attraktiver Mann, im nächsten ist er furchteinflößend».

Ähnlich wie bei «Tenet» sind sich die Kritiker beim Storytelling des Netflix-Thrillers uneins, und es herrscht wiederum ein Hang dazu, dem talentierten Cast zugunsten des derzeit omnipräsenten Pattinson zu wenig Beachtung zu schenken.

Fazit

Bei Pattinson kommt derzeit alles zusammen: ein gutes Händchen bei der Filmwahl, Talent, das sich nach Jahren voller Experimente entfaltet, das neue Selbstvertrauen, das daraus entsteht, und ein guter Batzen Glück.

(L'essentiel/Melanie Biedermann)

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