Royal-Paar

21. August 2019 07:52; Akt: 21.08.2019 07:59 Print

Ruinieren Harry und Meghan gerade ihr Image?

Zwei Tage nach ihrem Ibiza-Trip jetteten Prinz Harry und Herzogin Meghan im Privatjet nach Nizza. Sofort hagelte es Kritik. Das Paar wird nun von Prominenten verteidigt.

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Die Sommerpause von den königlichen Pflichten wird für Prinz Harry (34) und Herzogin Meghan (38) zum absoluten Image-Gau. Grund: Anfang August flog das Paar in einem Privatflugzeug nach Ibiza. 48 Stunden nach ihrer Heimkehr nach England ging es auf Einladung von Sänger Elton John (72) nach Nizza – und zwar erneut im Privatjet.

Vergangenen Mittwoch stiegen die Sussexes am Flughafen Farnborough in Hampshire in eine Cessna-Maschine Richtung französische Riviera.

Das Flugzeug, das laut Daily Mail stolze 23.700 Euro Miete gekostet haben soll, wird von NetJets als «höchster Luxus» angepriesen. Einer der Besitzer der Fluggesellschaft: Polospieler Nacho Figueras, ein langjähriger Freund Harrys.

1. Die früheren Reisen

Zum Vergleich: Umgerechnet etwa 120 Euro kostet ein Hin- und Rückflug-Ticket für einen der mehr als 20 Linienflüge, die von den Londoner Flughäfen derzeit täglich nach Nizza starten.

Und das Royal-Paar weiß das: Zum Jahreswechsel 2017 buchten sie nämlich die letzten drei Reihen in der Economy Class einer British Airways Maschine – ebenfalls Richtung Nizza.

Mit British Airways reiste Harry im Mai – First Class – zu einem Termin nach Rom. Und auch für ihren Australien-Trip im Herbst 2018 wählten die Sussexes eine der 14 First-Class-Suiten in einer Linienmaschine der Airline Qantas.

2. Die Umweltbelastung

Ihr Reiseverhalten scheint sich in jüngster Zeit also auf ein Luxus-Niveau gehoben zu haben. Mit Harry und Meghans Umweltschutz-Engagement passt das natürlich nicht zusammen.

Mit ihren vier Privatflügen in nur elf Tagen haben sie laut Daily Mail einen CO2-Fußabdruck von etwa mehr als drei Tonnen gehabt. Die Ibiza-Reise hatte sogar mehr als vier Tonnen.

Einen Kommentar vom Palast zu den Flugreisen gab es bislang nicht, dafür aber von Personen wie Elton John, Ellen DeGeneres und vom königliche Ex-Leibwächter Ken Wharfe.

3. Die Unterstützer:

Elton John:

Via Social Media holt Elton John am Montag zum Gegenschlag aus. «Ich bin zutiefst erschüttert über die böswilligen Berichte über den Privataufenthalt des Herzogs und der Herzogin von Sussex in meinem Haus in Nizza», so der Musiker.

Nach einem hektischen Jahr wollte er, dass die junge Familie Ferien im Schutz seines Hauses verbringen kann. Um ein hohes Maß an dringend benötigter Sicherheit aufrechtzuerhalten, habe er dem Paar auch einen Privatjet zur Verfügung gestellt.

«Um das Engagement von Prinz Harry für die Umwelt zu unterstützen, haben wir sichergestellt, dass der Flug klimaneutral verläuft, indem wir einen entsprechenden Beitrag zur CO2-Bilanz geleistet haben.» Wie Elton dies genau gemacht hat, lässt er offen.

Ellen DeGeneres:

Auf Instagram schreibt Talkshow-Star Ellen DeGeneres (61): «Meine Frau Portia und ich haben Prinz Harry und Meghan in England getroffen.» Die Sussexes seien bodenständige, mitfühlende Menschen. «Stellt euch vor, wie es für sie sein muss, ständig angegriffen zu werden, obwohl sie nur versuchen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.»

Pink

Auf Twitter bezieht auch Sängerin Pink (39) Stellung. «Die Art und Weise, wie sie behandelt werden, ist die öffentlichste Form von Mobbing, die ich seit langem gesehen habe. Es gerät außer Kontrolle. Also lasst uns einfach ein bisschen freundlicher zueinander sein. Zeigen wir unseren Kindern, dass es ist cool ist, freundlich zu sein.»

4. Die Kritiker:

Politikerin Teresa Pearce:

Die Labour-Abgeordnete zeigt sich von den Reiseplänen überrascht, «weil es nicht zu ihrem Image und ihrer Sorge um den Planeten passt», wie sie von der Daily Mail zitiert wird.

Ex-Bodyguard Ken Wharfe:

Ken Wharfe, ehemalige Leibwächter der königlichen Familie, findet gegenüber der Daily Mail schärfere Worte: «Scheinheilig. Harry kann nicht über die Auswirkungen des Klimawandels predigen, während er in einem Privatflugzeug um die Welt fliegt.»

(L'essentiel/kao)

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