MMA-Fighterin

30. August 2019 13:31; Akt: 30.08.2019 16:02 Print

Sie verdient mit Insta mehr als mit Kämpfen

Die Fighterin Paige VanZant regt sich darüber auf, dass sie viel weniger verdient als ihre männlichen Sportkollegen.

Sie verdient bei Instagram mehr Geld als im Ring (Video: Youtube/Skip2MyMMA)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Paige VanZant ist enttäuscht. Nicht, weil die 25-Jährige einen Kampf verloren hat – das kann passieren. Oder weil sie keinen WM-Kampf erhalten hat. Nein, die Amerikanerin nervt sich darüber, wie viel sie verdient. Denn das, so findet sie, ist ungerecht. Begründung: Ihre männlichen Kollegen verdienen ein Mehrfaches.

«Ich mache mehr Geld, wenn ich zu Hause sitze und Bilder auf Instagram poste, als wenn ich kämpfe», sagt VanZant, die auf Insta 2,3 Millionen Follower hat. Bei den letzten Vertragsverhandlungen mit der UFC, der lukrativsten MMA-Liga der Welt, habe es auf ihre Forderungen nur eine Antwort gegeben: «Wir können dir nicht mehr bezahlen als dem Champion bei den Frauen.»

Seit Januar nicht mehr im Ring

Das verstand VanZant überhaupt nicht. Sie findet, man solle sie nicht mit anderen Frauen vergleichen. Sie alle hätten nämlich das Anrecht auf mehr Lohn. «Um ehrlich zu sein, will ich eine signifikante Lohnerhöhung», so die Kämpferin. Schließlich hat sie in der UFC fünf Siege (in acht Kämpfen) vorzuweisen, vier vorzeitig. Und sie fightete bei zwei Turnieren im Hauptkampf. Deshalb sagt sie: «Jemand mit diesen Auszeichnungen sollte mehr verdienen.»

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
Feeling girly today Ein Beitrag geteilt von Paige Vanderford (PVZ) (@paigevanzant) am Jul 12, 2019 um 12:19 PDT

Auf ihre Aktionen auf Social Media angesprochen, erwiderte sie: «Wenn ich alles stoppen würde, was ich außerhalb des Oktagons unternehme, und nur kämpfen würde, dann würde ich finanziell Verluste machen.» VanZant hatte oder hat noch immer Sponsorenaufträge mit Reebok, Nike und Columbia Sportswear. Außerdem war sie Teil der Tanzshow «Dancing With the Stars».

Sie stand zuletzt im Januar im Oktagon, gewann dabei gegen Rachael Ostovich, trug aber einen Armbruch davon, den sie noch immer auskuriert.

(L'essentiel/hua)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.