«Papa ist jetzt die Sonne»

12. März 2019 12:55; Akt: 12.03.2019 12:59 Print

So intim war der TV-​​Abschied von Malle-​​Jens

Daniela und die Kinder müssen ohne Jens Büchner weiterleben. Vox begleitete sie am Montag in einer Sondersendung.

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Pleite, kaputte Liebesbeziehungen, Dschungelcamp – Jens Büchners Leben hatte es in sich. Immer wieder rappelte sich der bekannte TV-Auswanderer auf. Acht Jahre begleitete ihn Vox in der TV-Sendung «Goodbye Deutschland». Auch als Büchner im November 2018 völlig überraschend verstarb, war eine Kamera dabei.

Am Montagabend zeigte Vox nun eine Spezialausgabe von «Goodbye Deutschland». Die letzten Tage von Malle-Jens, der im Alter von 49 an Lungenkrebs verstarb.

«Er war mein bester Freund und Vater»

Besonders emotional: Die Szenen, in denen seine Frau Danni mit den Zwillingen über ihren Papa spricht. Die Zweijährigen können nicht verstehen, wieso ihr Vater nicht mehr da ist. Immer wieder ist Büchners Ehefrau Daniela den Tränen nahe. Sie sagt: «Ich hab ihnen erzählt, Papa ist die Sonne. Und wenn sie schlafen, ist Papa der Stern.»

Auch Stiefsohn Volkan kommt in der Sendung zu Wort. Der 16-Jährige kapselt sich seit Wochen von der Familie ab. Mit sieben verlor er seinen leiblichen Vater, im November starb nun auch sein Stiefvater. Über Jens sagt er: «Er war mein bester Freund. Wir haben viel Scheiße gemacht. Aber er war auch mein Vater.»

Zuschauer reagieren auf Twitter

Der Schmerz der Kinder ist in Mallorca allgegenwärtig. Daniela hört sie oft in ihren Zimmer weinen. Sie erzählt: «Dann stehe ich vor der Zimmertür und weine und höre sie drinnen weinen.» Auch das letzte aufgenommen Bild, dass drei Tage vor Büchners Tod gemacht wurde, wird in der einfühlsamen Sendung gezeigt.

Die Zuschauer reagieren gespalten auf die Sendung. Eine Twitter-Nutzerin schreibt: «Boah, das ist heute wirkliche schwere Kost ... Wird einem ganz anders, wenn man versucht, sich die Situation der Familie vorzustellen.»

Eine weitere Zuschauerin äußert sich wie folgt: «Ich will mir nicht vorstellen, wie schlimm es ist, wenn du beim letzten Atemzug deines Liebsten dabei bist.»

Doch es gibt auch negative Stimmen: «Ich glaub, für jeden, der je einen geliebten Menschen verloren hat, ist diese Folge mit der Witwe, die so offensichtlich schauspielert und ihren Verstorbenen bis zum Schluss melkt, ein Schlag in die Fresse.»

Oder: «Jens im Krankenhaus ist jetzt aber wirklich zu viel. Das gehört nicht ins TV.»

Einige Zuschauer verteidigen allerdings auch die Familie Büchner: «Ich finde diese Sendung in keiner Weise morbide oder geschmacklos, sondern eher ein Tribut an jemanden, der die Sendung extrem geprägt hat, und als ein Versuch der Verarbeitung seines Todes ...»

(L'essentiel/fss)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Besserwisserboy am 15.03.2019 11:41 Report Diesen Beitrag melden

    Dass een daat alles esou an der Öffentlechkeet muss presentéieren fannen ech zimlech onubruecht, daat ass dach just fir nach Profit äus der traureger Geschicht ze maachen...

  • Léon am 14.03.2019 10:34 Report Diesen Beitrag melden

    Quel honte c’est juste pour faire parler d’elle.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Besserwisserboy am 15.03.2019 11:41 Report Diesen Beitrag melden

    Dass een daat alles esou an der Öffentlechkeet muss presentéieren fannen ech zimlech onubruecht, daat ass dach just fir nach Profit äus der traureger Geschicht ze maachen...

  • Léon am 14.03.2019 10:34 Report Diesen Beitrag melden

    Quel honte c’est juste pour faire parler d’elle.