Sie sieht rot

28. Januar 2021 16:37; Akt: 28.01.2021 16:38 Print

Sophia Thomalla schießt scharf gegen «Clubhouse»

Als Influencerin ist Sophia Thomalla neuen Apps gegenüber aufgeschlossen. Doch bei «Clubhouse» platzt der TV-Schönheit der Kragen.

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Schauspielerin und Moderatorin Sophia Thomalla hat nicht die beste Meinung zur neuen App. (Bild: Imago Images)

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Die neue App «Clubhouse» ist momentan in aller Munde. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn dabei handelt es sich schließlich um die neueste Spielerei der Social-Media-Welt, die es Usern ermöglicht, sich in digitalen Audio-Räumen zu verschiedenen Themen auszutauschen. Wer allerdings an den Plaudereien teilnehmen möchte, muss erst von einem Mitglied dazu eingeladen werden – ganz nach dem Motto: «In is, wer drin is.»

Ausgerechnet diese Art von Exklusivität ist es, die Schauspielerin Sophia Thomalla (31) ganz besonders zu stören scheint. Überraschend, denn als erfolgreiche Influencerin ist die TV-Beauty neuen Apps gegenüber sonst eigentlich immer sehr aufgeschlossen. Laut eines Instagram-Posting sieht sie aber in Hinblick auf «Clubhouse» eindeutig rot.

TV-Schönheit warnt vor "Hatespeech-Räumen"

Sie bezeichnet die neue Plattform nicht nur als «hyperelitäres Medium für Pseudo-Intellektuelle», sondern findet auch die Gesprächsthemen eher langweilig als prickelnd. Außerdem muss ihrer Meinung nach die Maximalgrenze von 5000 Teilnehmern pro Talk-Runde fallen. Denn für all diejenigen, die sich mehr Reichweite erhoffen, spielt diese Beschränkung keineswegs in die Hände.

Darüber hinaus warnt sie vor dem Auftauchen von «Hatespeech-Räumen», die «Clubhouse» sehr schnell «zappenduster» machen könnten. «Sobald der Lockdown wieder vorbei ist» und die Redner andernorts wieder für's Sprechen bezahlt werden, sei der Hype um die App sowieso wieder vorbei, ist Thomalla überzeugt.

Auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen den App stoßen ihr sauer auf. «Die haben ja dank der tollen Datenschutzbestimmungen jetzt meine Handynummer inklusive Kontakte», ärgert sie sich und will sogar mit Investor und Digital-Experten Frank Thelen (45, «Die Höhle der Löwen») Rücksprache halten, ob da alles korrekt abläuft. Stark anzunehmen, dass das nicht in einem «Clubhouse»-Meeting stattfinden wird.

(L'essentiel/red)

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