Penis-Facials

20. Mai 2018 06:00; Akt: 18.05.2018 18:41 Print

Stars schmieren sich Baby-​​Vorhaut ins Gesicht

Ein neuer Beauty-Trend erobert Hollywood: Penis-Facials. Schauspielerin Sandra Bullock hat nun mit Ellen DeGeneres darüber gesprochen.

Rund zwei Jahre muss man als Nobody darauf warten, bis man einen Termin für ein Penis-Facial bekommt. (Video: Tamedia/Glomex)

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In Hollywood gibt es keine Beauty-Behandlung, die es nicht gibt. Egal ob Gesichtsbehandlungen mit menschlicher Plazenta, Vogeldreck oder Schlangengift – nichts ist den Schönen und Reichen zu extrem. Die New Yorker Star-Kosmetikerin Georgia Louise geht nun einen Schritt weiter: Sie bietet Penis-Facials an.

«Ich weiß gar nicht so genau, was es ist, aber es riecht ein wenig nach Sperma. Deshalb nennen wir es Penis-Facial», erzählte ihre prominente Kundin Cate Blanchett im März in der «Vogue Australia». Die 49-jährige Schauspielerin schwört auf die Behandlung, die eigentlich einen viel unspektakuläreren Namen trägt: Hollywood EGF Facial.

Vorhaut koreanischer Babys

Doch bei der Behandlung kommt die Haut nicht mit Sperma in Kontakt, sondern mit einem Serum, das wachstumsfördernd wirkt. Die «Epidermal Growth Factor»-Stammzellen, die darin enthalten sind, werden aus der Vorhaut von neu geborenen koreanischen Babys gewonnen.

In Korea ist es laut «The Sun» Brauch, dass Jungen direkt nach der Geburt beschnitten werden. Die Beauty-Industrie ist dort zudem groß und auf Stammzellbanken spezialisiert.

Und was nützt das?

Cate Blanchett hat mittlerweile auch Schauspielkollegin Sandra Bullock (53) mit dem Penis-Facial-Wahn angesteckt. Am Donnerstag sagte sie in der «Ellen DeGeneres Show»: «Man sieht nach der Behandlung einen Tag lang so aus, als hätte man Verbrennungen, aber es lohnt sich.»

Die krasse Reaktion der Haut ist auf die Mikro-Nadeln zurückzuführen, die das Serum tief unter die Haut spritzen. Die Stammzellen sollen dort neues Gewebe bilden – und am Ende das Hautbild jünger erscheinen lassen. Ob das Penis-Facial wirklich so viel nützt, wie es verspricht, ist jedoch noch nicht erwiesen.

(L'essentiel/anh)

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