Geleakte Mails

07. Februar 2017 15:06; Akt: 07.02.2017 15:38 Print

Tut Beckham nur Gutes, um Ritter zu werden?

Seit über zehn Jahren ist er Unicef-Botschafter. Geleakte E-Mails an seinen Sprecher sollen nun enthüllen, was sich David Beckham von seinem wohltätigen Engagement erhofft.

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Die britische Zeitung «The Sun» veröffentlichte am Samstag Auszüge aus mutmaßlichen, geleakten E-Mails von David Beckham an seinen Pressesprecher Simon Oliveira (43). Die Nachrichten erwecken den Eindruck, dass der Ex-Fußballprofi nur deswegen Unicef-Botschafter wurde und sich fürs Kinderhilfswerk einsetzte, um von der englischen Queen zum Ritter geschlagen zu werden.

In einer der Mails habe er sich angeblich direkt darüber ausgelassen, noch nicht für den Ritterschlag ausgewählt worden zu sein: «Die sind ein Haufen Wic**er. Aber ich habe nichts anderes erwartet. [...] Das ist wirklich eine Schande; wäre ich Amerikaner, hätte ich wahrscheinlich schon vor zehn Jahren solch eine Auszeichnung bekommen.» 2003 wurde der heute 41-Jährige zwar zum OBE (Officer of the Most Excellent Order of the British Empire) ernannt, doch der Titel des Ritters wäre die noch größere Ehre.

Polizei spricht von «Beckileaks»

In einem rasch veröffentlichten Statement streitet Beckham diese Vorwürfe ab und gibt an, dass an einigen Mails herumgebastelt wurde und andere aus ihrem Kontext gerissen wurden. Sein PR-Team meldete außerdem, dass Oliveiras Server gehackt und die Nachrichten somit illegal beschafft worden seien. Den heiklen Inhalt weiterer angebliche E-Mails sehen Sie oben in der Bildstrecke.

Gleichzeitig ließ Beckham betonen, dass er mit seinem 7 Fund bereits Millionen von Euro für Unicef und andere wohltätige Zwecke gesammelt habe. «David Beckham hat viel Zeit, Kraft und privates Vermögen in den 7 Fund gesteckt und wird dies auch weiterhin tun.» Erst mal macht er sich laut «The Sun» allerdings Sorgen darüber, dass noch mehr vertrauliche Informationen aus den Mails ans Licht kommen. Die portugiesische Polizei untersuche den Nachrichten-Diebstahl – Oliveiras Firma hat ihren Sitz in Portugal – und habe bereits einen Namen dafür gefunden: «Beckileaks».

(L'essentiel/shy)

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