#WeLoveYouMeghan

20. Oktober 2019 13:48; Akt: 20.10.2019 13:56 Print

Und plötzlich lieben alle Herzogin Meghan

Es gehe ihr nicht gut, gestand Herzogin Meghan in einem emotionalen TV-Interview – den Tränen nahe. Jetzt erlebt die Frau von Prinz Harry eine riesige Solidaritätswelle.

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Sie trägt die falsche Kleidung und den falschen Nagellack, wagt es, ihre Autotüre selbst zu schließen, trägt ihr Baby verkehrt und will ein Luxusleben führen. Die Liste der Dinge, die Herzogin Meghan (38) in den Augen der Öffentlichkeit falsch gemacht hat, ist lang.

Rasch hatten sich die britischen Medien nach ihrer Verlobung mit Prinz Harry (35) im Winter 2017 auf den Neo-Royal mit Hollywood-Vergangenheit eingeschossen. Die Rolle des neuen Sündenbocks innerhalb der Königsfamilie schien vergeben.

Bis jetzt. Nach dem emotionalen Interview von Meghan im Rahmen ihrer Südafrika-Reise Anfang Oktober schwappt nun eine Solidaritätswelle über die Herzogin. Unter dem Hashtag #WeLoveYouMeghan bekunden seither Tausende ihre Unterstützung für die Prinzen-Ehefrau in den sozialen Medien.

«Die süßeste und freundlichste Frau»

«Ich traf Meghan, als sie in Birmingham wegen ihrer Verlobung mit Prinz Harry war, und sie war die süßeste, freundlichste Frau, die so demütig schien, uns da zu treffen», schreibt beispielsweise eine Twitter-Userin.

Eine weitere Userin erinnert daran, wie gelöst Meghan noch kurz nach ihrer Verlobung wirkte. «Ich will diese Meghan wiedersehen.»

US-Journalistin Katie Couric bewundert die Herzogin für deren Offenheit und das Zeigen der Verletzlichkeit hinsichtlich der Herausforderungen, den sie als frischgebackene Mutter und öffentliche Person zu führen habe. Und sie teilt wie Tausende andere den betreffenden Interview-Ausschnitt mit der ehemaligen Schauspielerin.

«Niemand fragt, wie es mir geht»

Wie es ihr dabei gehe, unter ständiger kritischer Beobachtung der Medien zu stehen, wollte der Interviewer in der betreffenden Szene aus der Südafrika-Doku, die heute in voller Länge ausgestrahlt wird, wissen. «Jede Frau, gerade wenn sie schwanger ist, ist sehr verletzlich, es wurde mir schwer gemacht», antwortete die Herzogin den Tränen nahe.

«Und dann hat man ein Neugeborenes, wissen Sie. Besonders als Frau ist das viel auf einmal. Man versucht, Mutter zu sein und ist frisch verheiratet, und das kommt noch oben drauf. Das ist … ja. Aber danke für die Frage, ich wurde nicht oft gefragt, wie es mir geht, aber das ist etwas ganz Reales, das man hinter den Kulissen durchmacht.»

Als der Filmemacher nochmals nachhakte, ob es ihr demnach nicht wirklich gut gehe und sie zu kämpfen habe, bejahte Meghan, den Tränen nahe.

Trending Thema innerhalb kürzester Zeit

Treibende Kraft hinter dem neuen Solidaritäts-Hashtag ist Greg Hogben, britischer Frauenrechtler und LGBTQ-Aktivist. Auch er hat die vorab veröffentlichte Szene mit Meghan gesehen, sie habe ihm «das Herz gebrochen», twitterte er. Und lancierte darauf #WeLoveMeghan, um Unterstützung zu bekunden. Nach weniger als einer Stunde war sein Hashtag Twitter-Trendthema in den USA.

Ob der zahlreichen Reaktionen zeigt sich Hogben nun selbst äußerst überrascht. Er hoffe, Meghan sehe alle Kommentare, Nachrichten – «und die Liebe».

(L'essentiel/kfi)

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