Sara Kulka ist in psychiatrischer Klinik

21. Juli 2021 13:49; Akt: 21.07.2021 14:00 Print

«Wäre ohne Insta früher depressiv geworden»

Reality-TV-Star Sara Kulka hat preisgegeben, dass sie zurzeit stationär in einer psychiatrischen Klinik behandelt wird. Dort verarbeitet sie unter anderem ihre Kindheit.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die ehemalige «Germany’s Next Topmodel»-Kandidatin Sara Kulka (31) hat schon immer offen mit ihren Followerinnen und Followern auf Instagram über ihre psychischen Probleme gesprochen. Dabei ging es meist um ihre Depressionen und Panikattacken. Am Dienstag hat die Mutter zweier Kinder ihre Community dennoch überrascht, als sie in einer Insta-Story verkündete, dass sie zurzeit in stationärer Behandlung sei. «Ich bin in einer psychiatrischen Akut-Klinik, die mir sehr hilft», so Sara.

Außerdem dementierte die 31-Jährige Gerüchte darüber, dass sie sich zurzeit in einer Rehabilitationsklinik befinde: «Was ich hier mache, ist nicht, mich zu erholen, sondern an mir zu arbeiten». Die Behandlung fokussiere sich besonders auf ihre schwere Kindheit und «einige Dinge aus der letzten Zeit», sagt das Model.

Damit könnte sie auf den Tod von GNTM-Kollegin Kasia Lenhardt anspielen, mit der sie eng befreundet war. Das Model ist im Februar im Alter von 25 Jahren nach einer öffentlichen Schlammschlacht mit Fußballer-Ex-Freund Jérôme Boateng (32) tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Ein Fremdverschulden wurde ausgeschlossen.

Sie will lernen, Grenzen zu setzen

Weiter erklärt Sara, dass sie in der Behandlung lerne, im zwischenmenschlichen Umgang klare Grenzen zu setzen. Dies sei ihr schon als Kind schwer gefallen, weswegen «gewisse Arschlöcher» sich oft über sie hinweggesetzt hätten. Heute falle es ihr besonders schwer, über diese Erlebnisse zu sprechen.

Ihre Therapie sei zwar anstrengend aber vor allem auch hilfreich: «Manchmal bin ich nach einem Gespräch völlig fertig, manchmal erleuchtet.» Ihr Therapeut träfe bei ihr aber immer den Nagel auf den Kopf. Weiter verspricht sie Updates, sobald sie sich wieder dazu in der Lage fühle.

Dass sie sich in den letzten Tagen nicht bei ihren 276’000 Instagram-Followerinnen und Followern gemeldet hat, bedeutet nicht, dass sie sich von Social Media zurückziehen will. «Instagram hat mich extrem lange über Wasser gehalten. Hätte ich diese Plattform nicht gehabt, wäre ich vielleicht schon früher depressiv geworden», gesteht das Reality-TV-Sternchen und bedankt sich bei ihren Fans: «Diese Aufmerksamkeit und Liebe habe ich in meiner Kindheit vermisst.»

(L'essentiel/Saskia Sutter)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.