Bizarre Royal-Traditionen

16. Dezember 2018 15:47; Akt: 16.12.2018 15:50 Print

Weihnachtskarten schreibt die Queen im Sommer

Was genau bei Königin Elizabeth und ihrer Familie unterm Weihnachtsbaum passiert, ist natürlich streng geheim. Einige lustige Traditionen der Windsors sind aber bekannt.

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In etwas mehr als einer Woche läutet wieder das Christkind mit dem Glöckchen und bringt Kinderaugen zum Leuchten. Weihnachten steht vor der Tür und die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Auch die britische Königsfamilie hat ihre Paläste bereits festlich mit Christbäumen geschmückt und ihre diesjährigen Weihnachtskarten verschickt. (Zu sehen sind die Fotos oben in der Bildstrecke.)

Wie jedes Jahr verbringen Prinz Charles (70) und Herzogin Camilla (71), Prinz Harry (34) mit Ehefrau Herzogin Meghan (37) sowie Prinz William (36) mit Herzogin Kate (36) und ihren drei Kindern Prinz George (5), Prinzessin Charlotte (3) und Prinz Louis die Weihnachtsfeiertage bei Queen Elizabeth (92) und Prinz Philip (97) auf Schloss Sandringham. Doch ganz stressfrei werden die Tage bei den Senior-Royals für die anderen Familienmitglieder nicht.

Die Monarchin hält sich nämlich auch in der schönsten Zeit des Jahres an eine strenge Etikette und an noch mehr Traditionen – und die beginnen teilweise sogar schon im Sommer. Hier sind lustige und bizarre Bräuche der Familie Windsor:

Weihnachtskarten werden im Sommer unterschrieben

Jedes Jahr schickt Queen Elizabeth (92) mehr als 800 persönliche Weihnachtsgrüsse in die Welt hinaus. Zwar muss sie die meisten Karten nur unterschreiben, dennoch braucht auch dies seine Zeit. Daher fängt die Monarchin bereits ganz entspannt im Sommer damit an, wie «Popsugar» berichtet.

Die Queen schickt die Familie auf die Waage

Aufgrund einer Tradition, die ihren Ursprung im 19. Jahrhundert hat, schickt die Königin höchstpersönlich ihre Gäste an Weihnachten sowohl vor dem Essen als auch danach auf die Waage. Das Gewicht soll beim zweiten Wiegen natürlich höher sein, damit die 92-Jährige beruhigt sichergehen kann, dass alle genügend gespeist haben. König Edward VII. (1841–1910) führte diesen Brauch ein.

Spaß-Artikel unterm Baum

Die Geschenke-Tradition im britischen Königshaus ist mit Sicherheit jene, die am meisten «amused». Die älteren Familienmitglieder schenken sich nämlich nicht ganz ernst gemeinte Präsente, die nicht teuer, aber dafür umso hässlicher sein sollen. Prinz Harry schenkte laut Huffpost.com der Queen etwa einst eine Badehaube mit der Aufschrift «Ain't Life A Bitch».

Zwei Kirchgänge in drei Stunden

Während gewisse Familien den Weihnachtsgottesdienst gern schwänzen, erledigt die königliche Familie den Gang in die St. Mary Magdalene Church gleich doppelt: sowohl um neun Uhr morgens, in Form eines privaten Gottesdienstes, als auch um elf Uhr zusammen mit dem Volk. Somit besuchen die Royals innerhalb von drei Stunden zweimal eine Messe.

Umziehen, und zwar mehrmals

Die Royals werden mit prall gefüllten Koffern in Sandringham anreisen. An Heiligabend und am ersten Weihnachtstag müssen sie sich mehrmals umziehen. «Ich musste mich siebenmal umziehen», verriet etwa Sarah Ferguson in einem Interview mit dem Magazin «New Idea» über das Weihnachtsfest mit der Queen.

Filmabend am ersten Weihnachtstag

Was bei vielen ein No-Go ist, ist im Hause Windsor Tradition: Fernsehen an Weihnachten. Queen Elizabeth soll laut «The Sun» ein großer Fan der britischen Seifenoper «EastEnders» sein, weshalb es für sei ein Muss ist, die Feiertagsepisode zu sehen. Und die ganze Verwandtschaft muss wohl oder übel mitziehen.

Scharade mit der ganzen Familie

Nicht nur auf den gemeinsamen Serienabend legt die Monarchin großen Wert, sondern auch auf Gesellschaftsspiele – und zwar auf Scharaden. Hier dürfte Herzogin Meghan als ehemalige Schauspielerin einen klaren Vorteil haben. Um die Queen aber nicht zu verärgern, soll Prinz Harry seine Ehefrau jedoch angefleht haben, die Königin nicht zu übertrumpfen und sich beim Scharadespielen zurückzunehmen.

(L'essentiel/kao)

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