Hellboy

19. April 2016 08:11; Akt: 19.04.2016 08:14 Print

Wie bekommt man so einen höllischen Unterarm?

In Asien ist der Deutsche Matthias Schlitte bekannt wie ein Rockstar. Grund dafür ist sein rechter Arm. Der ist ziemlich ungewöhnlich.

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Sie nennen ihn Hellboy oder Popeye – und der Vergleich ist keinesfalls übertrieben. Der Deutsche Matthias Schlitte sieht tatsächlich so aus. Zumindest könnte es sein rechter Arm mit den beeindruckenden Schwingern der beiden Figuren aufnehmen. Sagenhafte 44 Zentimeter Umfang hat sein Unterarm. Da hinken viele Oberschenkel bei einem Vergleich hinterher.

Seine Keule verdankt Schlitte einem genetischen Defekt. Er kam mit dem Klippel-Trenaunay-Weber-Syndrom auf die Welt. Dieses ist äußerst selten und sorgt für einen Megawuchs an den Extremitäten. Doch aus der Not machte der ansonsten eher schlaksige 29-Jährige eine Tugend. Dank hartem Training und eisernem Willen ist er in der Armwrestlingszene ein Star. Neun Deutsche Meistertitel und zahlreiche internationale Pokale zieren seine Vitrinen zu Hause.

Ganz weit weg von zu Hause ist er sogar eine kleine Berühmtheit. In Asien war Schlitte schon in mehreren Werbespots zu sehen und trat in der japanischen «Wetten dass..?»-Sendung auf.

In diesem Jahr stehen noch zwei große Turnier an. Im Mai geht es in Bukarest um den EM-Titel. Im Oktober folgt in Sofia die Weltmeisterschaft. Dann will er sich die WM-Krone aufsetzen - der Hellboy aus Deutschland.

(hej/L'essentiel)

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