Luxemburger Trainer

15. Oktober 2018 12:52; Akt: 15.10.2018 13:15 Print

«Man muss aus diesem Tunnel rauskommen»

LUXEMBURG – Jeff Strasser wirbt im einem Interview um Verständnis für kranke Trainer. Trotz aller Aufgaben könne man nicht nur arbeiten.

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Jeff Strasser hat nach seinen überstandenen Herzrhythmusstörungen für mehr Verständnis für gesundheitliche Probleme bei Fußball-Trainern geworben. Er forderte in einem Interview des Sportmagazins Kicker , «dass auch Trainer wie alle anderen Menschen mal krank sein können und dürfen, um wieder vollständig gesund zu werden». Der 44 Jahre alte Luxemburger hatte im Januar in der Halbzeit der Zweitliga-Partie seines damaligen Clubs 1. FC Kaiserslautern beim SV Darmstadt 98 ins Krankenhaus gebracht werden müssen.

«Nachdem, was leider im Januar passiert ist, war ich eine längere Zeit krankgeschrieben, seit Mai nicht mehr. Die ersten vier Wochen hatten sich damals gesundheitlich nicht so toll angefühlt, danach ging es stetig bergauf», sagte Strasser. Beim FCK wurde er durch Michael Frontzeck abgelöst, der Traditionsverein stieg dennoch in die 3. Liga ab. Strasser hat inzwischen wieder seinen Ex-Club Fola Esch in der BGL Ligue übernommen.

«Das Krankheitsbild gehört der Vergangenheit an, und ich bin nicht der Erste, der mal krankgeschrieben war», erklärte er und verwies auf die kürzliche Auszeit von Freiburgs Chefcoach Christian Streich wegen Rückenproblemen. Er habe vor allem eine Lehre aus seinen Problemen gezogen: «Dass man trotz aller Aufgaben nicht nur arbeiten kann, sondern aus diesem Tunnel rauskommen und selbst genug sportlich aktiv sein muss, gerade als früherer Leistungssportler.»

(L'essentiel/dpa)

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