Eintracht Frankfurt

05. Juli 2018 18:01; Akt: 06.07.2018 10:58 Print

Boateng-​​Wechsel nach Italien perfekt

Fredi Bobic hält Wort. Eintracht Frankfurt lässt Kevin-Prince Boateng nach nur einem Jahr wieder ziehen. Das macht die Personalplanungen bei den Hessen nicht einfacher.

Zum Thema

DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt muss in Zukunft auf Kevin-Prince Boateng verzichten. Der 31-jährige Mittelfeldspieler wechselt zum italienischen Erstligisten Sassuolo Calcio. Das bestätigte der Fußball-Bundesligist am Donnerstag. «Sportvorstand Fredi Bobic kam heute dem Wunsch von Kevin-Prince Boateng nach, seinen Vertrag aufzulösen», teilte der Club mit.

«Ich habe mit Prince schon bei seiner Verpflichtung abgemacht, dass wir ihm später einmal keine Steine in den Weg legen würden, wenn er einen Wechselwunsch hat», sagte Bobic. «Dieser Wunsch ist nun da, weil er dort spielen möchte, wo sein künftiger Lebensmittelpunkt liegt, weshalb ich mein Wort natürlich halte.»

Lebensmittelpunkt Mailand

Die Kleinstadt Sassuolo liegt gut zweieinhalb Stunden entfernt von Mailand, dem Lebensmittelpunkt von Boateng. Dort leben seine Ehefrau und sein Sohn. Sassuolo Calcio belegte in der vergangenen Saison Platz elf in der Serie A.

Boateng war vor einem Jahr trotz eines laufenden Vertrages ablösefrei vom damaligen spanischen Erstligisten Las Palmas an den Main gewechselt und entwickelte sich zum Leistungsträger. Es absolvierte 31 Bundesliga- und fünf DFB-Pokalspielen.

Umbruch in Frankfurt

Nun geht es für den ehemaligen Ghana-Nationalspieler nach Italien weiter. «Mit dem Pokalsieg hat sich für mich der Kreis in Deutschland geschlossen», sagte Boateng. «Ich verlasse die Eintracht mit einem positiven Gefühl. Es war ein überragendes Jahr für mich.»

Mit dem Transfer geht der personelle Umbruch bei den Hessen weiter. Zuvor standen schon die Abgänge von bisherigen Stammspielern wie Torwart Lukas Hradecky (Bayer Leverkusen), Marius Wolf (Borussia Dortmund) und Omar Mascarell (Schalke 04) fest. Offen ist, ob der kroatische Angreifer Ante Rebic von der Eintracht zu halten ist.

(L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.