Champions League

06. Dezember 2017 10:25; Akt: 06.12.2017 10:25 Print

RB Leipzig hofft auf Sieg und Schützenhilfe

Nur mit Schützenhilfe kann RB Leipzig ins Achtelfinale der Königsklasse einziehen. Grundlage ist ein Sieg gegen Besiktas Istanbul. Und den will Coach Hasenhüttl unbedingt.

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Im Hinspiel hatte Besiktas (weiß) das bessere Ende für sich. (Bild: DPA)

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RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl mag eines so gar nicht. Zweimal gegen denselben Gegner verlieren. Nicht nur deshalb will der Österreicher im letzten Champions-League-Vorrundenspiel gegen Gruppensieger Besiktas Istanbul (20.45 Uhr/ZDF) einen Heimerfolg einfahren. Auch wenn er sein Team gezwungenermaßen umbauen muss. «Wir wollen zeigen, dass wir in unserer Entwicklung einen Schritt weiter sind und auch so einen Gegner in der Champions League schlagen können», sagte der 50-Jährige.

Das Hinspiel hatte Leipzig 0:2 verloren. Trotzdem geht Hasenhüttl entspannt ins Duell mit dem einzigen ungeschlagenen Team der Gruppe G. Denn selbst wenn es nicht für das Achtelfinale reicht, spielt RB international weiter in der Europa League. «Es kann also nur besser werden. Wir gehen aus einer komfortablen Position in das Spiel», sagte Hasenhüttl.

PERSONAL: In Emil Forsberg fällt ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt aus. Der schwedische Nationalspieler plagt sich mit einer Bauchmuskelzerrung. Innenverteidiger Dayot Upamecano (Muskelfaserriss) fehlt wie auch der Mittelfeldmann Marcel Sabitzer nach seiner Schulterluxation. Dafür kehrt Kapitän Willi Orban nach überstandenen Oberschenkelproblemen zurück. Auch die Türken haben Personalprobleme. Sechs Spieler fehlen, darunter die Stammkräfte Pepe, Ricardo Quaresma und Hutchinson Atiba.

AUSGANGSLAGE: Der deutsche Vizemeister hat eine Minimalchance. In der Tabelle sind Leipzig und der FC Porto hinter Gruppensieger Istanbul punktgleich. Die Sachsen müssen am Ende mehr Zähler als Porto haben. Bleibt es bei der Punktgleichheit, sind die Portugiesen eine Runde weiter. Denn sie haben das direkte Duell gegen Leipzig gewonnen. Die 2:3-Niederlage in Leipzig machte Porto mit einem 3:1-Heimsieg wett. Schaffen es die Sachsen nicht, spielen sie im kommenden Jahr international in der Europa League weiter.

BESONDERES DUELL: Für RB Leipzigs Timo Werner wird es ein besonderes Spiel. Denn an das 0:2 im Hinspiel hat er keine guten Erinnerungen. Der Nationalstürmer wurde früh mit Schwindelanfällen nach einer Halswirbelblockade ausgewechselt. Nun will er mit Toren dafür sorgen, dass der Heimsieg der bislang einzige Erfolg von Besiktas gegen ein deutsches Team im Europapokal bleibt.

OHNE FANS: Istanbul muss auf die Unterstützung der eigenen Fans verzichten. Aus Angst vor Ausschreitungen und einem damit verbundenen Ausschluss von Uefa-Wettbewerben in dieser Saison spielt der türkische Club, dessen Anhänger im Europa-League-Viertelfinale im April in Lyon randaliert hatten, auswärts komplett ohne Anhang. Damit wird die Gäste-Sektion beim Sicherheitsspiel zum Heim-Block für RB-Fans. Im Hinspiel hatten die fanatischen Besiktas-Fans für einen ohrenbetäubenden Lärm gesorgt, von dem die Sachsen sichtlich beeindruckt waren. «Wir werden aber trotzdem eine gute Stimmung in unserem Stadion haben», sagte Hasenhüttl.

Gruppenphase, 6. Spieltag:
Mittwoch
NK Maribor - FC Sevilla 20.45
FC Liverpool - Spartak Moskau 20.45
Feyenoord Rotterdam - SSC Neapel 20.45
Schachtjor Donezk - Manchester City 20.45
RB Leipzig - Besiktas Istanbul 20.45
FC Porto - AS Monaco 20.45
Real Madrid - Borussia Dortmund 20.45
Tottenham Hotspur - APOEL Nikosia 20.45
Dienstag
Benfica Lissabon - FC Basel 0:2 (0:1)
Manchester United - ZSKA Moskau 2:1 (0:1)
Bayern München - Paris St. Germain 3:1 (2:0)
Celtic Glasgow - RSC Anderlecht 0:1 (0:0)
FC Chelsea - Atlético Madrid 1:1 (0:0)
AS Rom - FK Karabach Agdam 1:0 (0:0)
FC Barcelona - Sporting Lissabon 2:0 (0:0)
Olympiakos Piräus - Juventus Turin 0:2 (0:1)

(L'essentiel/dpa)

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