Hockenheim

23. Juli 2019 09:12; Akt: 23.07.2019 09:17 Print

2020 wohl kein deutsches Formel-​​1-​​Rennen

Die Betreiber des Hockenheimrings haben keine große Hoffnung auf ein Formel-1-Rennen in Deutschland im kommenden Jahr.

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Georg Seiler, Geschäftsführer der Hockenheim-Ring GmbH, sitzt auf der Haupttribüne des Hockenheimrings. (Bild: DPA/Uwe Anspach)

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Die Betreiber des Hockenheimrings haben keine große Hoffnung auf ein Formel-1-Rennen in Deutschland im kommenden Jahr. Mit dem Rennserien-Besitzer Liberty Media rede man zwar «permanent über die Zukunft, aber noch nicht von einem Vertrag», sagte Hockenheimring-Geschäftsführer Georg Seiler der Deutschen Presse-Agentur.

«Für 2020 sieht es aber so aus, dass es hier keinen deutschen Grand Prix gibt. Es sollen 21 Rennen bleiben, Hanoi und Zandvoort kommen hinzu, also müssen Veranstaltungen rausfallen. So wie es aussieht, gehören Barcelona und Mexiko zu den Kandidaten, wir auch.»

« Eine Hintertür gibt es »

Der Hockenheimring kann sich aufgrund gesunkenen Zuschauerinteresses die Antrittsgebühr nicht mehr leisten und hat zuletzt nur noch alle zwei Jahre den Grand Prix von Deutschland ausgerichtet. Für diese Saison erzielte Hockenheim erst spät eine Einigung mit den Formel-1-Machern und war dabei auf Hilfe des neuen Titelsponsors Mercedes angewiesen.

Eine kleine Chance auf ein Formel-1-Rennen 2020 in Hockenheim sieht Seiler dennoch, der Ende August in Rente geht. «Es ist ja noch nichts zu 100 Prozent abgesegnet. Es kann noch kommen. Im letzten Jahr waren wir auch nicht so weit für dieses Jahr und haben erst im September oder Oktober den Vertrag für 2019 gemacht», meinte der 66-Jährige. «Eine Hintertür gibt es, aber ich sehe im Moment wenige Chancen.»

(L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sinneswandel statt Klimawandel am 23.07.2019 10:24 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Nachricht für das Klima. CO2 eingespart.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Sinneswandel statt Klimawandel am 23.07.2019 10:24 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Nachricht für das Klima. CO2 eingespart.

    • Radsport Klimamord am 23.07.2019 11:20 Report Diesen Beitrag melden

      Dann sollte man aber auch die Tour de France absagen. Bei der Tour werden ca. 1'750'000 km mit ca. 530 Motorrädern, Autos, Transportern, Wohnmobilen , Bussen und LKW zurückgelegt !!! Von den Helikoptern für die Kameras und Flugzeugen für die Überführungen ganz zu schweigen. Soviel CO2 kann man nur beim Radfahren erzeugen.

    • Saupreis am 23.07.2019 13:55 Report Diesen Beitrag melden

      Wo wurde denn CO2 eingespart wenn das Rennen statt in Deutschland in den Niederlanden oder in Vietnam stattfindet? Da hat jemand wohl den Artikel nicht verstanden. Schlimm ist es trotzdem nicht, die Formel 1 hat sich selbst zerstört und lockt heute niemanden mehr hinter dem Ofen hervor.

    • Radsport ist Klimamord am 23.07.2019 17:08 Report Diesen Beitrag melden

      @Saupreis : Bei den meisten Menschen setzt beim Motto Klima einfach das Hirn aus.

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