Dritter Platz in Austin TX

26. Oktober 2021 08:19; Akt: 26.10.2021 08:24 Print

Perez erlebt Drama während Red-​​Bull-​​Sieg

Max Verstappen gewann in einem Herzschlag-Finale den GP der USA vor Lewis Hamilton. Sergio Perez wurde Dritter – «Es war mein härtestes Rennen», so der Red-Bull-Pilot.

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Sieger Max Verstappen (M) vom Team Red Bull, der Zweitplatzierte Lewis Hamilton (l) vom Team Mercedes und der Drittplatzierte Sergio Perez vom Team Red Bull feiern auf dem Podium. (Bild: DPA/Darron Cummings)

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Abseits des Sieges von Red-Bull-Pilot Max Verstappen passierte beim Großen Preis der USA Dramatisches. Sergio Perez, der in Austin hinter Mercedes-Pilot Lewis Hamilton und dem niederländischen Teamkollegen Dritter wurde, blieb mehr auf dem Trockenen, als ihm lieb war. Der Grund: Von Beginn weg funktionierte das Trinksystem in seinem Red Bull nicht. Die Folge war ein durstiger F1-Star, der ab der Rennmitte über physische Probleme klagte.

Nach 56 Rennrunden meinte so auch ein sichtlich gezeichneter Perez: «Ich hatte heftig zu kämpfen.» Und: «Ich hatte von der ersten Runde an kein Wasser und konnte überhaupt nichts trinken. Ab der Mitte des zweiten Stints wurde es ziemlich schwierig und ich habe meine Kraft verloren. Ich glaube, das war physisch das härteste Rennen, das ich je gefahren bin.» Nicht verwunderlich, lagen die Temperaturen doch bei 28 Grad Celsius, dazu kam eine hohe Luftfeuchtigkeit.

«Ich konnte nicht mehr das Gaspedal durchdrücken»

Und das war noch nicht einmal alles. Perez konnte nicht nur nichts trinken, er litt auch über das gesamte Wochenende hinweg unter Magenverstimmungen. Das verriet Red-Bull-Teamchef Christian Horner nach dem Rennen. Der Brite sagte: «Da ist es nicht gerade toll, an einem Tag wie heute die ganze Flüssigkeit zu verlieren.»

Umso beachtlicher war die Leistung von Perez einzuordnen. Der Mexikaner raste dehydriert aufs Podest – und sorgte dafür, dass Teamkollege Verstappen gewann und die WM-Führung ausbauen konnte. Immer wieder setzte er Hamilton unter Druck. «Ich habe verhindert, dass Lewis ein optimales Rennen fahren konnte», freute sich der 31-Jährige. So ein Rennen wie in den USA erleben, das will er aber nie mehr. «Das war das erste und hoffentlich letzte Mal. Ich habe so etwas noch nie erlebt. Ich konnte sogar nicht mehr richtig das Gaspedal durchdrücken.»

(L'essentiel/Nils Hänggi)

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