Managerin packt aus

10. Januar 2019 18:12; Akt: 10.01.2019 18:16 Print

«Schumi und Corinna noch immer perfektes Paar»

Die langjährige Managerin von Michael Schumacher erzählt über die Beziehung der Formel-1-Legende und seiner Ehefrau Corinna.

Ein Interview mit Michael Schumacher, das kurz vor seinem tragischen Unfall aufgenommen wurde, sorgt für Aufruhr. (Video: http://www.michael-schumacher.de/en/fans/michael-talks/)

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«Michael hatte immer seine Familie. Corinna und er, sie waren so ein perfektes Paar. Und sie sind immer noch ein perfektes Paar», schwärmt Sabine Kehm über die Ikone des Motorsports und die Frau an seiner Seite. Kehm ist seit 1999 die Managerin des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters.

Die 54-Jährige sprach im Podcast auf «f1.com» erstaunlich offen über Schumacher. Seit seinem schlimmen Skiunfall 2013 ist nicht viel über den ehemaligen Rennfahrer bekannt. Die Familie schirmt ihn von der Öffentlichkeit ab und hält den Gesundheitszustand geheim.

Für die Fans sind die warmen Worte seiner Vertrauten daher Balsam auf der Seele. Schumacher, der beste Formel-1-Fahrer aller Zeiten. Schumacher, der liebevolle Familienmensch.

Schumi war zuerst kein Pferdenarr

«Wenn er heimkam, war die Formel 1 weit weg – und das brauchte er. Seine Familie war schon immer seine Aufladestation.»

Kehm veranschaulicht die Harmonie des Paares mit einem Beispiel. Corinna und Michael hielten sich Pferde: «Michael war nicht ein großer Pferdefreund. Aber weil er und Corinna sich so nahe standen, teilte er die Leidenschaft mit ihr.» Durch seine Gattin wuchs auch die Zuneigung für die Tiere.

«Nach seinem Rücktritt sagte er: ‹Weil Corinna sich so sehr in den Dienst meiner Leidenschaft stellte, will ich ihr das zurückgeben und ihr meine Zeit widmen.› Und das machte er auch.»

Er wollte etwas zurückgeben

Es sind seltene Einblicke in das Privatleben Schumachers. Auch vor dem Unfall hielt er sich zurück, soweit das für eine Person seiner Strahlkraft möglich war. «Er wollte das aber nicht an die Öffentlichkeit tragen, weil er dachte, das würde seiner Wettbewerbsfähigkeit schaden.»

Das große Herz der Sport-Ikone zieht sich wie ein roter Faden durch die Lobeshymne seiner Managerin. Sein Umgang mit der Boxencrew: «Er wollte von jedem den Geburtstag wissen. Und jeder erhielt Weihnachts-Wünsche und Geschenke von ihm. Er dachte auch immer weit im Voraus darüber nach, was er wem schenken könnte. Das war ihm wirklich sehr wichtig. Er wusste, dass er sehr fordernd war und wollte deshalb etwas zurückgeben.»

(L'essentiel/uten)

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