Riesiges Fifa-Turnier

17. März 2020 13:22; Akt: 17.03.2020 13:25 Print

128 Fußballclubs gamen gegen das Coronavirus

Ein kleiner Verein lässt sich vom Coronavirus nicht entmutigen und organisiert unter dem Hashtag #UltimateQuaranTeam ein Fifa-Turnier. Auch Topclubs machen mit.

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Live-Fußball genießen? Momentan nahezu unmöglich. Schuld daran ist die Coronavirus-Pandemie. In den großen Ligen Europas ruht der Ball. Es sind gar ganze Teams in Quarantäne. Real Madrid und Juventus Turin sind nur zwei Beispiele. Fast überall in Europa wird kein Fußball gespielt, ja, nicht mal trainiert wird bis Ende April. Nicht jeder Club will sich davon aber unterkriegen lassen. Leyton Orient etwa. Der britische Club aus der viertklassigen League Two bringt Licht in die Dunkelheit und sorgt für Live-Fußball, zumindest ein wenig.

So organisiert der Club aus dem Londoner Osten ein Fifa 20-Turnier mit 128 Mannschaften. Clubs aus aller Welt machen mit. Manchester City nimmt teil, Brentford, Derby County, Queens Park Rangers und Birmingham City. Aber es sind nicht nur Teams von der Insel: Auch die AS Roma, der Hamburger SV, Salzburg, AZ Alkmaar, Benfica Lissabon und Celta Vigo wollen sich den Spaß nicht entgehen lassen.

Die Regeln sind eindeutig: Jeder Club muss sich selbst spielen. Auch darf kein Verein einen Spieler von außerhalb anheuern. So muss es sich beim Gamer um einen Spieler der ersten Mannschaft handeln oder sonst um einen Angestellten des Clubs. Wer gegen wen spielt, wird ausgelost. Gespielt wird in einem K.-o.-System.

Aus 64 Teilnehmern wurden 128

Wie es dazu kam? Angefangen hat alles mit einem Tweet. Unter Verwendung des Hashtags #UltimateQuaranTeam ermutigte Leyton Orient interessierte Clubs sich dem Event anzuschließen. Geplant war zu diesem Zeitpunkt noch ein Turnier mit 64 Mannschaften. Da das Interesse aber immer größer wurde, reagierte Leyton, vergrößerte das Teilnehmerfeld.

Luke Lambourne, Medienmanager bei Leyton Orient, sagt gegenüber «SunSport», dass er überrascht vom Interesse gewesen sei. «Anfangs dachten wir, dass 64 Teilnehmer schon schwierig zu erreichen sind. Aber 128? Unglaublich.» Und weiter: «Da derzeit kein Fußball läuft, wollten wir unseren Fans etwas zeigen. Sodass sie sich nicht langweilen.» Wer das Turnier gewinnt, ist für Lambourne klar. So antwortet er auf die entsprechende Frage: «Leyton Orient natürlich.»

(L'essentiel/nih)

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