Bundesliga

24. Dezember 2019 09:43; Akt: 24.12.2019 09:53 Print

Bayern gehen mit Flick und Zirkzee auf Bullen-​​Jagd

Joshua Zirkzee sorgt beim FC Bayern München für eine «verrückte Geschichte» zum Jahresende. Hansi Flick darf weiter als Cheftrainer zur Jagd auf Herbstmeister Leipzig blasen.

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Nach dem nächsten Joker-Märchen von Joshua Zirkzee gab es für Hansi Flick und die mit dem Trainer glücklichen Münchner Fußballstars noch ein weiteres vorgezogenes Weihnachtspräsent. Knapp 19 Stunden nach dem 2:0 gegen den VfL Wolfsburg verkündeten die Bosse des FC Bayern, dass der ehemalige Niko-Kovac-Assistent «mindestens» bis Saisonende die Profis des deutschen Dauermeisters anleiten darf.

«Ein Verbleib von Hansi Flick als Cheftrainer darüber hinaus ist für den FC Bayern ausdrücklich eine gut vorstellbare Option», teilte der Verein nach einem finalen Gespräch des Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Flick mit. Der Trainer dankte für das Vertrauen und kündigte für 2020 mit dann wieder «aufgeladenen Akkus» der Profis einen Großangriff in Liga, DFB-Pokal und Champions League an: «Dann werden wir versuchen, so viele Siege und Titel wie möglich nach München zu holen.»

« Entwicklung hervorragend »

Am Samstagabend hatte die rot-weiße Weihnachtsmann-Mütze keinen der Bayern-Profis beim besinnlichen Schlussbild auf dem Arena-Rasen so passend gekleidet wie Joshua Zirkzee. Mit seiner zweiten famosen Tor-Bescherung sorgte das Sturm-Juwel gegen lange wehrhafte Wolfsburger dafür, dass der Dauermeister mit Flick hoffnungsvoll zur Jagd auf RB Leipzig und den achten Titel am Stück blasen kann.

Mit der abschließenden Neun-Punkte-Woche und dem doppelten Joker-Coup mit Zirkzee lieferte Flick die letzten überzeugenden Argumente für eine Fortsetzung seiner Arbeit. «Unter ihm ist die sportliche Entwicklung hervorragend, sowohl was die Qualität unseres Spiels als auch die erzielten Ergebnisse betrifft», äußerte Rummenigge.

Die Bayern-Bosse um den zum 1. Januar dazu stoßenden Oliver Kahn können nun die weitere Entwicklung ohne Druck in der Trainerfrage abwarten. Kandidaten für die Zukunft bleiben in München Thomas Tuchel (Paris Saint-Germain) oder Erik ten Hag (Ajax Amsterdam).

(L'essentiel/dpa)

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