Bundesliga

15. Dezember 2019 13:47; Akt: 15.12.2019 13:51 Print

Bayern München und Dortmund in Torlaune

Der FC Bayern feiert nach zuletzt zwei Niederlagen in der Meisterschaft einen 6:1-Sieg gegen Werder Bremen. Dortmund gewinnt in Mainz 4:0.

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Ein herausragender Philippe Coutinho hat den FC Bayern mit einer Galavorstellung wieder auf Erfolgskurs in der Bundesliga gebracht. Mit seinem ersten Dreierpack (45./63./78. Minute) im Münchner Trikot und zudem als zweifacher Vorbereiter war der Brasilianer beim 6:1 (2:1) gegen Werder Bremen der gefeierte Mann des Spiels. Robert Lewandowski (45.+4/72.) schraubte seine Torausbeute auf 18 Treffer in der Bundesliga. Der eingewechselte Thomas Müller jubelte ebenfalls als Torschütze (75.). Milot Rashica hatte die bis zum 1:1 stark spielenden Gäste in Führung gebracht (24.).

Vor 75.000 Zuschauern arbeiteten sich die Münchner nach zuvor zwei Liga-Niederlagen in einer verrückten ersten Hälfte zurück ins Spiel. Der Doppelschlag vor der Pause brachte dabei die Wende. Nach dem Seitenwechsel war die Bremer Gegenwehr gebrochen. Die Münchner feierten wie beim 6:1 gegen Mainz den höchsten Saisonsieg. Für Bremen setzt sich eine Schwarze Serie fort: Die letzten 21 Pflichtspiele gegen Bayern gingen verloren.

BVB überzeugt in Mainz

Borussia Dortmund hat mit einer Tore-Gala im Kampf um die Herbstmeisterschaft vorgelegt. Die Mannschaft von Lucien Favre kam zu einem ungefährdeten 4:0 (1:0)-Sieg beim FSV Mainz 05 und geht als Tabellendritter in die Vorweihnachtswoche. Vor 33.305 Zuschauern in der ausverkauften Mainzer Arena trafen Marco Reus mit seinem neunten Saisontor (32. Minute), Jadon Sancho (66.), Thorgan Hazard (69.) und Nico Schulz (84.) für den aufstrebenden BVB, der sich für das Topduell mit RB Leipzig am kommenden Dienstag warm schoss.

Die Hausherren begannen schwungvoll, konnten dem Favoriten aber nur in der Anfangsphase ein wenig Paroli bieten. Dortmund hatte alles im Griff, Roman Bürki und Manuel Akanji verbrachten einen geruhsamen Nachmittag in der BVB-Abwehr. Nach zuletzt starken Leistungen dürften auch die Diskussionen um Trainer Favre verstummen.

Einziger Lichtblick im Mainzer Spiel war das Comeback von Jean-Philipp Mateta. Der 22-jährige Stürmer kam in der Schlussphase nach viermonatiger Verletzungspause zu seinem Saisondebüt, konnte aber nichts mehr bewirken.

Klinsmanns erster Sieg

Hertha BSC gelang im dritten Spiel unter dem neuen Trainer Jürgen Klinsmann der erste Sieg. Vladimir Darida (53.) sorgte gegen seinen Ex-Club SC Freiburg für den entscheidenden Treffer zum 1:0 (0:0). Durch den ersten Erfolg seit sieben Spielen verschafften sich die Berliner etwas Abstand zur Abstiegszone.

Herthas Stadtrivale Union Berlin erreichte beim Mitaufsteiger SC Paderborn ein 1:1 (1:1) und setzte sich im Tabellenmittelfeld fest. Marcus Ingvartsen (7.) hatte früh die Berliner Hoffnungen auf den zweiten Sieg in Folge geschürt. Kai Pröger (33.) rettete Paderborn immerhin einen Punkt. Dennoch rutschte der SC wieder auf den letzten Platz. Das Team von Urs Fischer zählt weiterhin zu den positiven Überraschungen der Meisterschaft.

Köln gewinnt Derby

Ausgerechnet im Rhein-Derby beendete der bisherige Tabellenletzte 1. FC Köln seine Talfahrt mit dem 2:0 (0:0) gegen Bayer Leverkusen dank der Tore von Jhon Córdoba (73.) und Sebastiaan Bornauw (84.). Die Kölner feierten den ersten Sieg im vierten Spiel unter dem neuen Trainer Markus Gisdol.

Bayer stoppte sich drei Tage nach dem Champions-League-Aus auf dem erneuten Weg in die Königsklasse selbst mit einer schwachen Leistung und Platzverweisen gegen den Ex-Basler Aleksandar Dragovic (Gelb-Rot, 62.) und Leon Bailey (77.).

(L'essentiel/dpa/rom)

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