Champions League

10. Dezember 2019 11:39; Akt: 10.12.2019 11:55 Print

BVB hofft auf Schützenhilfe von Barças B-​​Kader

Bei Borussia Dortmund zeigt die Formkurve vor dem Gruppenfinale der Königsklasse gegen Slavia Prag wieder nach oben. Weniger Mut macht jedoch der Kader des FC Barcelona.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Selbst ein Sieg über Slavia Prag am Dienstag (21 Uhr) garantiert dem BVB nicht den Einzug in das Achtelfinale der Champions League. Ohne die Hilfe des FC Barcelona, der bei Inter Mailand punkten muss, wäre das Aus der Borussia in jedem Fall besiegelt. Trotz der ungünstigen Voraussetzung hoffen die Dortmunder auf ein Happy End.

Ausgangslage: Der BVB und Inter Mailand haben vor dem letzten Gruppenspiel jeweils sieben Punkte auf dem Konto. Bleiben beide Teams gleichauf, wären die Italiener aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs (2:0/2:3) im Achtelfinale. Um das zu verhindern, muss der Revierclub im Duell mit Prag mehr Punkte holen als Inter im Parallelspiel gegen den FC Barcelona. Viel wird also davon abhängen, ob das bereits der für die K.o.-Runde qualifizierte spanische Meister in der Partie in Mailand Schützenhilfe leistet. «Auch wenn wir vom anderen Spiel abhängig sind, müssen wir den Fokus auf unser Spiel legen», forderte BVB-Torhüter Roman Bürki.

Handicap: Dass Barcelona-Coach Ernesto Valverde in Mailand nicht nur auf Superstar Lionel Messi, sondern auch auf Gerard Piqué, Nelson Semedo, Arthur, Jordi Alba und Sergi Roberto verzichtet, verheißt für den BVB wenig Gutes. Offenbar nehmen die Katalanen die Partie nicht mehr besonders ernst.

Formkurve: Nach zwei Siegen über Hertha BSC (2:1) und Düsseldorf (5:0) scheint beim Revierclub der Schlingerkurs überstanden zu sein. Nach Einschätzung von Keeper Bürki hat die Aussprache nach dem peinlichen 3:3 gegen Paderborn vor zwei Wochen zur Trendwende beigetragen: «Ich fand es gut, dass wir alle mal gesprochen haben. Das ist positiv, weil wir uns auch die Meinung gesagt haben. Keiner hat es persönlich genommen.» Darüber hinaus sorgte auch die Umstellung von Trainer Lucien Favre auf ein 3-4-3-System für die Trendwende. «Es verhilft uns zu mehr Stabilität», befand Lizenzspielerchef Sebastian Kehl.

Personal: Der neue Teamgeist soll helfen, den schmerzlichen Ausfall von Axel Witsel zu kompensieren. Der Belgier hatte sich bei einem häuslichen Sturz eine Gesichtsverletzung zugezogen und fällt bis zur Winterpause aus. «Er ist einer unserer wichtigsten Spieler», klagte Trainer Lucien Favre. Da auch Thomas Delaney bis Januar fehlt, muss wohl Julian Weigl versuchen, die Lücke zu schließen. Immerhin kehrt Mats Hummels nach seiner Sperre gegen Düsseldorf im Duell mit Prag in die Startelf zurück.

Trainerreaktionen: Lucien Favre (Borussia Dortmund): «Prag hat in Barcelona und bei Inter Unentschieden gespielt. Es ist eine gute Mannschaft. Wir sprechen von Barca, wir sprechen von Inter, und niemand spricht von Slavia. Sie laufen unglaublich viel, 132 Kilometer pro Spiel – das ist fast Weltrekord.» Jindrich Trpisovsky (Slavia Prag): «Wir danken Lucien Favre für dieses Lob. Es war unser Ziel, uns Respekt in Europa zu verschaffen. Für uns ist dieses Stadion ein magischer Ort. Jeder von uns ist froh, hier zu sein. Ein Stadion zu erleben, das man 20 Jahre lang nur im Fernsehen gesehen hat.»

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.