MLS

07. Juli 2020 09:10; Akt: 07.07.2020 09:26 Print

Coronavirus streicht Dallas aus dem Titel-​​Turnier

Zu viele Coronafälle im Team: Zwei Tage vor dem geplanten Start des Meisterschaftsturniers, hat die MLS den FC Dallas ausgeschlossen.

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Zwei Tage vor dem geplanten Start ihres Corona-Comeback-Turniers hat die amerikanische MLS eine ganze Fußball-Mannschaft verloren. (Bild: DPA/Louis Deluca)

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Zwei Tage vor dem geplanten Start hat die MLS den FC Dallas wegen zu vieler Coronavirusfälle im Team von der Teilnahme am MLS-Turnier nach der Corona-Zwangspause ausgeschlossen. Das teilte die US-Profifußball-Liga am Montag mit. Die Mannschaft aus Texas, einem der inzwischen am härtesten von der Pandemie betroffenen US-Bundesstaaten, kommt derzeit auf insgesamt zehn infizierte Spieler und einen infizierten Betreuer. Dallas ist wie die anderen Teilnehmer bereits nach Florida gereist, die infizierten Personen waren auf dem Disney-World-Gelände zuletzt in Quarantäne. Der Club unterstütze die Entscheidung, hieß es in einer Stellungnahme der Texaner.

Im ESPN Wide World of Sports Complex auf dem Gelände des Vergnügungsparks Disney World will die MLS vom 8. Juli bis zum 11. August ein Turnier ausspielen. Nach dem Wettbewerb soll die nach zwei Spieltagen unterbrochene reguläre Saison fortgesetzt werden, ehe die Playoffs folgen. Sportlicher Anreiz des Florida-Turniers: Die Punkte aus den Gruppenspielen zählen für die reguläre Saison, der Sieger erhält zudem ein Ticket für die Concacaf-Champions-League.

«Auch NBA plant in Disney World ihr Turnier»

«Angesichts der Auswirkungen der Anzahl positiver Tests auf die Fähigkeit des Vereins, zu trainieren und Pflichtspiele zu spielen, haben wir beschlossen, den FC Dallas vom MLS-is-Back-Turnier zurückzuziehen», sagte MLS-Boss Don Garber laut Mitteilung.

Wie sich der Rückzug der Mannschaft auf die weitere Saison auswirkt war zunächst unklar. Auch die NBA will auf dem Gelände von Disney World ihre Saison fortsetzen. Die Basketball-Teams sollen am Dienstag anreisen, die ersten Partien sind für den 30. Juli angesetzt.

(L'essentiel/dpa)

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