Nations League

24. September 2019 21:00; Akt: 25.09.2019 13:56 Print

Luxemburg steigt dank Reform in C-​​Liga auf

Die luxemburgische Fußball-Nationalmannschaft spielt in der kommenden Saison nicht mehr in der schwächsten Liga. Auch die DFB-Elf profitiert von der Entscheidung der Uefa.

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Wie erwartet beschloss das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union am Dienstag bei seiner Sitzung in Ljubljana eine Aufstockung der A-Liga von zwölf auf 16 Mannschaften. (Bild: AFP)

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Die Schmach der Zweitklassigkeit bleibt Joachim Löw erspart. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kann sich dank einer UEFA-Reform in der Nations League trotz des sportlichen Scheiterns wieder mit den besten Teams des Kontinents messen. Wie erwartet beschloss das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union am Dienstag bei seiner Sitzung in Ljubljana eine Aufstockung der A-Liga von zwölf auf 16 Mannschaften. Die vier Absteiger der ersten Auflage 2018 aus Deutschland, Kroatien, Polen und Island dürfen somit auch im Herbst 2020 wieder um die Nachfolge von Premierensieger Portugal mitspielen.

Luxemburg steigt von der niedrigsten Liga D in die Liga C auf, wo es gegen Georgien, Zypern und Moldawien antreten wird.

Playoffs im März 2020

«Aus sportlicher Sicht steht für mich aktuell die EM-Qualifikationsrunde absolut im Vordergrund. Dass wir in der Nations League nun doch nicht abgestiegen sind, kommt für mich persönlich überraschend», sagte Löw in einer ersten Reaktion am Dienstagabend. «Generell aber ist es natürlich immer gut, sich mit den stärksten Mannschaften messen zu können, und dies wäre in der Liga A ja weiterhin der Fall», betonte der Bundestrainer.

Statt gegen Teams der Kategorie Finnland, Norwegen und Schottland in der zweitklassigen B-Liga geht es für die DFB-Elf somit gleich nach der EM gegen die sportlich großen Kaliber. In der A-Staffel spielen neben den vier Reformgewinnern noch die vier Finalteilnehmer Portugal, Niederlande, England und Schweiz, die letztmals in ihren Gruppen zweitplatzierten Teams aus Italien, Spanien, Frankreich und Belgien sowie die vier Aufsteiger aus der B-Gruppe aus Bosnien-Herzegowina, der Ukraine, Schweden und Dänemark.

Die Ausgabe 2020 wird 160 statt 138 Spiele haben und sollte TV- und Marketingumsätze von über 500 Millionen Euro generieren. Die Playoffs der Nations League finden im März 2020 statt.

(l'essentiel/dpa)

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