«Ich war sehr nervös»

12. September 2021 20:59; Akt: 12.09.2021 21:04 Print

Doppelpack-​​Comeback macht Ronaldo emotional

Nach zwölf Jahren ist Cristiano Ronaldo zurück bei United und schießt sein Team Richtung Sieg und an die Premier-League-Spitze. Die Wahnsinnswoche eines Ausnahmekönners.

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Auf den Superstar ist Verlass. Nach über zwölf Jahren bei Real Madrid und Juventus Turin sorgte Cristiano Ronaldo für eine perfekte Rückkehr ins Old Trafford – die Red Devils besiegten bei seinem Comeback Newcastle 4:1.

Bereits bei der Bus-Ankunft der Red Devils fing die Ronaldo-Jubelshow an. Neben unzähligen Trikots mit der Ronaldo-Nummer sieben waren auch viele Plakate mit «Welcome Home» zu sehen. Und dann betrat Cristiano Ronaldo erstmals nach zwölf Jahren den Rasen des Old Trafford. Beim Warmlaufen und beim Einmarsch direkt vor dem Spiel gab es Gesänge und minutenlangen Applaus für den Rückkehrer, der nach der Auskunft von Coach Ole Gunnar Solskjær am Freitagabend im Hotel eine kleine Rede an die Mannschaft hielt.

«Es fühlt sich an wie in alten Zeiten»

Cristiano Ronaldo brachte das «Theater der Träume» in Ekstase, bevor er überhaupt einen Ball spielte. Auch Solskjær geriet vor der Partie beim Interview ins Schwärmen: «Es fühlt sich an wie in alten Zeiten», sagte der Norweger. «Er ist ein besonderer Mann und ein besonderer Spieler für uns.» Sein Trainer verriet dann auch noch, wieso er den Portugiesen gleich von Anfang an bringt: «Er hat gut trainiert. Hoffentlich zeigt er das auf dem Feld, dies würde uns erneut fünf oder zehn Prozent Extra geben»,

Auf eindrückliche Art und Weise zeigte Ronaldo, weshalb er in seinem Debüt in der Startaufstellung stand. Der 36-jährige Portugiese musste nicht lange auf sein erstes Tor warten. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte profitierte der Portugiese von einem Patzer des Newcastle-Keepers Freddie Woodmann, der einen Schuss von Mason Greenwood nur abklatschen konnte. Der mehrfache Weltfußballer stand richtig und drückte den Ball problemlos über die Linie. Mit seiner bekannten Jubelpose feierte er mit seinen Team-Kollegen die Führung. Nach dem kurzzeitigen Schock durch den überraschenden Ausgleich durch Javier Manquillo (56. Minute) besaß Ronaldo die perfekte Antwort. Nach einem Zuspiel von Luke Shaw drang der frühere Real-Star sechs Minuten später in den Strafraum ein und schoss durch die Beine von Woodman. Dieses Doppelpack war der Türöffner für den 4:1-Schlussstand und machte das Ronaldo-Comeback perfekt.

Ronaldos Mitspieler hatten nach der Rückkehr nur nette Worte für den Superstar übrig: «Wir freuen uns sehr, ihn hier zu haben», sagte Ronaldos Landsmann Bruno Fernandes. «Gute Spieler können immer gut zusammenspielen.»

Sir Alex Ferguson genoss Auftritt im Stadion

Mit Sir Alex Ferguson genoss auch Ronaldos Mentor das erste Spiel im Old Trafford. Der 79-Jährige holte als damaliger United-Coach Ronaldo 2003 auf die Insel. Auch an der Rückkehr besaß der Schotte durch Gespräche mit dem Europameister von 2016 einen großen Anteil. «Er war der Hauptgrund dafür, dass ich bei Manchester United unterschrieben habe», sagte CR7.

Emotionales Video an alle Manchester-United Fans

Nach dem Spiel sagte Ronaldo: «Es war unglaublich. Ich war sehr nervös. Ich habe es nicht gezeigt, aber ich war es.» Der Superstar wendete sich schon einige Tage zuvor in einem Video an seine Fans. Man konnte nur erahnen, welche große Bedeutung die Rückkehr für den 36-Jährigen hat. Zusätzlich betonte Ronaldo, dass er nicht zurückgekommen sei, um Urlaub zu machen. Dies hat der Superstar im ersten Pflichtspiel eindrücklich bewiesen.

(L'essentiel/Anamaria Peyer)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pelé am 13.09.2021 10:25 Report Diesen Beitrag melden

    Ich mag sein Ego nicht und auch das Zurschautragen seines Reichtums, aber er ist nun mal ein Super- Fussballer und ich bewundere ihn dafür dass er das Risiko einging nochmal in der härtesten Liga der Welt zu spielen (und nicht in Frankreich…)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Pelé am 13.09.2021 10:25 Report Diesen Beitrag melden

    Ich mag sein Ego nicht und auch das Zurschautragen seines Reichtums, aber er ist nun mal ein Super- Fussballer und ich bewundere ihn dafür dass er das Risiko einging nochmal in der härtesten Liga der Welt zu spielen (und nicht in Frankreich…)