Euro-2020

18. November 2019 16:41; Akt: 18.11.2019 17:26 Print

Fast hätte Ronaldo in Differdingen gekickt

LUXEMBURG – Der Luxemburger Fußballverband musste hart kämpfen, damit das Spiel Luxemburg-Portugal am Sonntag im Josy-Barthel-Stadion stattfinden konnte.

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Ronaldos Portugiesen schlugen die Luxemburger mit 2-0. (Bild: AFP/John Thys)

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«Alles ist gut gelaufen, wir sind zufrieden. Das Schwierigste war schließlich, dass das Spiel stattfinden konnte.» Der Generalsekretär des Luxemburger Fußballverbandes (FLF), Joël Wolff, verriet am Montag, dass die UEFA am Samstagabend beschlossen hatte, das Spiel nicht im Josy-Barthel stattfinden zu lassen.

«Die UEFA hat selbst von ihrem Hauptsitz in Nyon aus großen Druck auf uns ausgeübt. Sie wollten das Stadion wechseln und hinter verschlossenen Türen spielen. Wir hatten ein Treffen mit den portugiesischen Vertretern, der UEFA, den Greenkeepern und wir holten die Polizei ins Boot, um die auftretenden Sicherheitsprobleme zu diskutieren. Statt Josy-Barthel stand im Raum, das Spiel hinter verschlossenen Türen oder vor einigen Hundert Zuschauern in Differdingen stattfinden zu lassen. Aber für uns kam es nicht in Frage, woanders zu spielen», sagte Joël Wolff.

Erhöhte Sicherheit

Mit fast 8000 verkauften Tickets und großem Interesse an dem Spiel im Land stand einiges auf dem Spiel. Außerdem bot der Standort Differdingen nicht wesentlich bessere Voraussetzungen. Am Ende gab der FLF nicht nach. Das Ergebnis: «Alles lief gut, der Platz war bespielbar», sagte der FLF-Sekretär.

Die andere Herausforderung bei der Ankunft der Portugiesen – und allen voran Cristiano Ronaldo – war die Sicherheit. «Vertreter der portugiesischen Delegation sagten uns, eine Frau wäre mal fünf Stockwerke hinaufgestiegen, um auf Ronaldos Balkon zu gelangen.»

(nm/L'essentiel)

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