Champions League

10. März 2020 18:24; Akt: 10.03.2020 18:34 Print

FC Bayern gegen Chelsea ohne Zuschauer

Keine Zuschauer beim Achtelfinale «dahoam» zwischen dem FC Bayern und dem FC Chelsea. Ob es weitere mögliche Geisterspiele der Münchner geben wird, steht noch nicht fest.

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Das Achtelfinal-Rückspiel FC Bayern gegen Chelsea findet am Mittwoch in München vor leeren Rängen statt. (Bild: DPA/Sven Hoppe)

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Die Fans müssen draußen bleiben - der FC Bayern spielt vor leeren Rängen gegen den FC Chelsea um den Einzug in das Viertelfinale der Champions League. Das Rückspiel am Mittwoch kommender Woche findet hinter verschlossenen Türen statt. «Damit setzt der FC Bayern die Verfügung der bayerischen Staatsregierung um, die zum Schutz der Bevölkerung erlassen wurde. Ziel ist es, das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu minimieren», erklärte der deutsche Fußball-Rekordmeister am Dienstag auf seiner Homepage.

Der FC Bayern habe die Entscheidung am gleichen Tag der Uefa mitgeteilt. Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hatte der Freistaat Bayern zuvor Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen zunächst bis einschließlich 19. April abgesagt. Wie mit den Spielen in diesem Zeitraum verfahren wird, stünde gegenwärtig noch nicht fest, erklärte der FC Bayern.

Weiter Geisterspiele möglich

In der Bundesliga empfangen die Münchner am 22. März Eintracht Frankfurt und am 11. April Fortuna Düsseldorf. Sollte der deutsche Rekordmeister in einem wahrscheinlichen Königsklassen-Viertelfinale am 7./8. April Heimrecht haben, wäre auch dieses Spiel betroffen.

In Bayern ist auch das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft von den Maßnahmen betroffen. Der Klassiker gegen Italien am 31. März in Nürnberg wird wegen des Coronavirus auch ohne Zuschauer stattfinden.

Das Bundesliga-Spitzenspiel des FC Bayern am 4. April bei Borussia Dortmund wird nach Einschätzung der Stadt Dortmund ebenfalls vor leeren Rängen stattfinden. Das Bundesliga-Duell zwischen Union Berlin und den Münchnern am Samstagabend wird dagegen mit Publikum ausgetragen. Dies teilte der Berliner Fußball-Club am Dienstag nach Rücksprache mit den örtlichen Behörden mit.

(l'essentiel/dpa)

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