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05. Februar 2020 17:52; Akt: 06.02.2020 00:55 Print

FCS schafft den Sprung unter die letzten Acht

SAARBRÜCKEN - Der 1.FC Saarbrücken steht sensationell im Viertelfinale des DFB-Pokals. Der Regionalligist schaltete Zweitligist Karlsruhe aus.

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Saarbrückens Fabian Eisele (l) und der Karlsruher Jerome Gondorf (r) kämpfen um den Ball. (Bild: DPA/Oliver Dietze)

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Das Saarland darf weiter träumen. Der 1. FC Saarbrücken steht nach einem hart umkämpften Sieg gegen den Zweitligisten Karlsruher SC sensationell im Viertelfinale des DFB-Pokals. Das Team von Neu-Trainer Lukas Kwasniok setzte sich letztendlich mit 5:3 (0:0, 0:0) im Elfmeterschießen durch. Zuvor hatte der FCS (4. Liga) in den ersten beiden Runden Bundesligist Köln und Zweitligist Jahn Regensburg aus dem Wettbewerb geworfen.

In einer höhepunktarmen ersten Halbzeit hatten die Gäste mehr Ballbesitz und drängten die Saarbrücker über weite Strecken in die eigene Hälfte. Im Vorwärtsgang agierte der FCS zu hektisch und leistete sich zu viele Fehler im Spielaufbau. Weil die Saarländer aber tief stehend clever verteidigten, brachte auch der KSC keine Torchancen zustande. Die einzig nennenswerte Aktion: der Kopfball von KSC-Verteidiger Daniel Gordon, der nach einem Eckball knapp über das Tor rauschte (36.).

Jurcher hat den Sieg auf dem Fuß

Auf den ersten Torschuss des FCS mussten die Fans im Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion bis nach der Pause warten. Mit Fabian Eiseles Schuss hatte der Karlsruher Torwart Marius Gersbeck aber keine Mühe. Die Partie blieb in der Folge zäh, Offensivaktionen blieben auf beiden Seiten Mangelware.

Nach 85 Minuten hatte der FCS aber plötzlich das 1:0 auf dem Fuß: Gillian Jurcher kam auf der rechten Seite an den Ball und probierte es mit einem Lupfer gegen den herausgelaufenen Gersbeck. Der Schuss landete einen Meter neben dem Pfosten.

Es ging in die Verlängerung, in der Saarbrücken nun klar überlegen war. Der «Lucky Punch» blieb aber weiterhin aus. Im Elfmeterschießen bewies der FCS letztendlich Nerven aus Stahl und sicherte sich den Einzug ins Viertelfinale. FCS-Torhüter Daniel Batz parierte den Schuss von David Pisot, während seine Teamkollegen allesamt trafen.

(Sebastian Weisbrodt/L'essentiel)

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