Präsident in China

03. August 2020 07:43; Akt: 03.08.2020 07:51 Print

Inter-​​Trainer schimpft über eigene Clubführung

In seinem ersten Jahr als Chefcoach von Inter Mailand hat Antonio Conte den Club zur besten Saison seit neun Jahren geführt. Zufrieden ist der Italiener trotzdem nicht.

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Kaum war die Serie-A-Saison zu Ende, ließ Antonio Conte seinem Ärger freien Lauf. Der Trainer, der Inter Mailand notabene zur Vizemeisterschaft und zur besten Saison seit neun Jahren geführt hat, beschwerte sich öffentlich über den Clubvorstand.

«Die Arbeit von mir und von meinen Spielern wird im Verein nicht wertgeschätzt. So geht das nicht», sagte Conte nach dem siegreichen Abschlussspiel gegen Atalanta. Zudem sei die Mannschaft wiederholt öffentlich attackiert worden und habe dabei aber keine Rückendeckung von der Führung erhalten. «Es war nicht leicht.»

Er will nicht mehr Blitzableiter sein

«Wenn wir die Lücke zu Juventus schließen wollen, muss man sowohl auf als auch neben dem Spielfeld stark sein», betonte der ehemalige italienische Natitrainer und forderte Veränderungen. «Wir werden reden, aber der Präsident (Steven Zhang, Anm. d. Red.) ist in China.» Zhang ist chinesischer Unternehmer und präsidiert den Serie-A-Club seit Oktober 2018.

Inter hat laut Conte, der seit letztem Sommer in Mailand coacht, noch «unglaublichen Spielraum» für Verbesserungen. Der 51-Jährige warnt:«Im ersten Jahr kann ich den Blitzableiter machen, aber nicht mehr im zweiten. Irren ist menschlich. Aber auf einem Irrtum zu beharren, ist teuflisch.»

(L'essentiel/Laura Inderbitzin)

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