Europa League

09. Mai 2019 23:21; Akt: 09.05.2019 23:58 Print

Kepa wird zum Held – Chelsea im Finale

Im Europa-League-Halbfinale zwischen dem FC Chelsea und Eintracht Frankfurt fällt die Entscheidung erst im Elfmeterschießen. Der Torhüter der «Blues» hielt zweimal.

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Eintracht Frankfurt hat den Einzug ins Endspiel der Europa League verpasst. Der Fußball-Bundesligist unterlag am Donnerstagabend im Halbfinal-Rückspiel mit 3:4 im Elfmeterschießen (1:1, 1:1, 0:1) beim FC Chelsea und schied eine Woche nach dem 1:1 im Hinspiel aus. Den Hessen reichten vor 36 070 Zuschauern auch eine starke Leistung und ein Tor von Luka Jovic (49. Minute) nicht zum ersten Final-Einzug in einem europäischen Wettbewerb seit 39 Jahren. Damals hatte die Eintracht 1980 den Uefa-Cup gewonnen.

Im Elfmeterschießen nützte der Mannschaft von Adi Hütter auch ein gehaltener Elfmeter von Torhüter Kevin Trapp nicht. Martin Hinteregger und Gonçalo Paciência vergaben ihre Versuche vom Punkt aus, Eden Hazard verwandelte den entscheidenden Elfmeter für Chelsea.

Londoner Stadtduell im Endspiel

Der englische Nationalspieler Ruben Loftus-Cheek hatte die Gastgeber in Führung gebracht (28.), Stürmer Jovic gelang zunächst der umjubelte Ausgleich für den Bundesliga-Vierten. In der Verlängerung gab es keine Tore mehr, erst im Elfmeterschießen fiel dann die Entscheidung zugunsten des Premier-League-Clubs. Im Endspiel am 29. Mai in Aserbaidschans Hauptstadt Baku kommt es damit zu einem Londoner Stadtduell, Gegner der Blues ist der FC Arsenal mit den deutschen Profis Mesut Özil, Bernd Leno und Shkodran Mustafi.

Für die Eintracht endete dagegen eine Woche nach dem 1:1 im Hinspiel eine eindrucksvolle Reise durch Europa auf dramatische Art und Weise kurz vor dem Endspiel. Die Hessen hatten auf ihrem Weg ins Halbfinale unter anderem Benfica Lissabon und Inter Mailand aus dem Wettbewerb geworfen.

Europa League, Halbfinale, Rückspiele:

Donnerstag, 21 Uhr:
FC Chelsea – Eintracht Frankfurt 5:4 i.E. (1:1)
FC Valencia – FC Arsenal 2:4 (1:3)

Hinspielergebnisse in Klammern.

(L'essentiel/dpa)

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