Bundesliga

03. Mai 2019 09:10; Akt: 03.05.2019 09:40 Print

Leipzig will Druck auf Bayern und BVB machen

RB Leipzig hat rechnerisch vor dem 32. Spieltag die Chance auf den Titel. Spieler und Trainer brauchen daher keine Extra-Motivation gegen den FSV Mainz 05.

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Für den Endspurt in der Fußball-Bundesliga legt RB Leipzigs Erfolgsmacher Ralf Rangnick die letzte Zurückhaltung ab. Mit einem Sieg beim FSV Mainz 05 (20.30 Uhr) will er mit seiner Mannschaft den Druck auf Borussia Dortmund und sogar noch den FC Bayern an der Spitze der Fußball-Bundesliga aufrecht erhalten. «Es ist zwar im Moment relativ unwahrscheinlich, aber nicht völlig unmöglich», sagte Rangnick – und meinte nicht die Bestmarken, die RB mit einem weiteren Erfolg aufstellen könnte. Rangnick sprach vom Meistertitel.

Motivation en masse

Der Titel ist das eine, sieben Punkte beträgt der Abstand zu den Bayern allerdings, fünf zu den Dortmundern. Konkreter sind andere Zahlen: Wettbewerbsübergreifend kann RB den zehnten Auswärtssieg im zehnten Spiel in diesem Kalenderjahr schaffen. Gelingen wieder drei Punkte, wären die acht Siege auf fremdem Feld allein in der Liga zu Jahresbeginn bereits ein Novum. Zudem würde RB die Punkte 185, 186 und 187 holen und damit einen Rekord in den ersten 100 Spielen seit dem Aufstieg vor knapp drei Jahren aufstellen. Bisher führt der 1. FC Köln mit umgerechnet 186 Punkten. Und auch das noch - sogar schon bei einem Remis: 14 Spiele ohne Niederlage in der Liga wären Vereinsrekord.

Topspieler en masse

Rangnick kann auch gegen Mainz das Beste, was er hat, auf den Platz schicken. Und wird es auch tun, wenn man seinen Worten Glauben schenkt. Einsatzminuten zu verteilen habe er nicht. Rangnick, der nach dem Saisonende den Trainerposten an Julian Nagelsmann übergibt, will das maximal Mögliche. Ihm fehlen einzig weiterhin Manndecker Dayot Upamecano und Mittelfeldspieler Tyler Adams. In Sachen Offensive sind alle an Bord.

Selbstvertrauen en masse

Sie strotzen vor Selbstvertrauen und wollen genau das auch bis zum DFB-Pokalfinale am 25. Mai in Berlin gegen die Bayern. Rangnick weiß, wie wichtig weitere Erfolgserlebnisse gegen Mainz, die Münchner in der Liga im Megakracher am 11. Mai und beim SV Werder Bremen danach wären. Und weil RB die Teilnahme an der Champions League schon sicher hat, kann die Mannschaft auch noch befreit aufspielen. Eine Tatsache, die der rauschhaften Hochdruckspielweise durchaus entgegenkommen dürfte.

Gegner will RB-Jubiläum vermasseln

Bei all den Bestwerten und Rekordmarken will der FSV nicht mitspielen. Sportlich gerettet, kann das Team von Trainer Sandro Schwarz ohne Druck vor heimischer Kulisse die Rolle des Außenseiters annehmen. Und wie man die Leipziger schlägt, wissen die Mainzer: Vor fast genau einem Jahr am 29. April 2018 setzten sie sich mit 3:0 durch. Allerdings haben die Roten Bullen die Niederlage auch nicht vergessen.

Bundesliga, 32. Spieltag:

Freitag:
FSV Mainz 05 – RB Leipzig (20.30 Uhr)
Samstag:
Bayern München – Hannover 96 (15.30 Uhr)
Bor. Mönchengladbach – 1899 Hoffenheim
Hertha BSC – VfB Stuttgart
VfL Wolfsburg – 1. FC Nürnberg
Werder Bremen – Borussia Dortmund (18.30 Uhr)
Sonntag:
FC Schalke 04 – FC Augsburg (13.30 Uhr)
SC Freiburg – Fortuna Düsseldorf (15.30 Uhr)
Bayer Leverkusen – Eintracht Frankfurt (18 Uhr)

(L'essentiel/dpa)

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