DFB-Pokal

12. Januar 2021 10:46; Akt: 12.01.2021 10:57 Print

Leverkusen und Frankfurt winkt ein echter Fight

Die Eintracht stand 2017 im Finale, holte 2018 den Pott und scheiterte im Vorjahr erst im Halbfinale. Leverkusen stand da im Endspiel und verlor wie 2018 erst gegen die Bayern.

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Dieses Spiel verspricht ein echter Pokal-Fight zu werden: Zum einen sind Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt in den vergangenen Jahren echte Pokal-Spezialisten geworden. Zum zweiten haben beide hohe Ziele im deutschen Cup-Wettbewerb. Und drittens versprechen beide offensiven Fußball.

Zwar handelt es sich am Dienstag (20.45 Uhr) nur um ein nachgeholtes Zweitrunden-Spiel, doch der Sieger wird danach zumindest sicher auf der erweiterten Favoriten-Liste stehen. Im Achtelfinale wartet mit Regionalligist Rot-Weiß Essen der größten Außenseiter im Wettbewerb, zudem legen beide sehr viel Wert auf den Pokal.

«Der Pokal ist ein Wettbewerb, der uns liegt»

«Der DFB-Pokal ist für uns sehr wichtig», sagt Leverkusens Trainer Peter Bosz. Denn der Weg ins Finale sei «sehr kurz». Ähnlich klingt sein Frankfurter Kollege Adi Hütter. «Der Pokal ist ein Wettbewerb, der uns liegt», sagt der Österreicher: «Titel zu holen, ist natürlich etwas Besonderes. Und im Pokal ist es einfacher.»

Doch der Respekt voreinander ist riesig. Die Eintracht schlug zehn Tage vor dem Wiedersehen am Dienstag die favorisierten Leverkusener in der Liga mit 2:1. Was bei Bayer nachhaltig Eindruck hinterlassen hat. Im Gegenzug haben die Hessen noch etwas weiche Knie, wenn sie an die letzten beiden Gastspiele in der BayArena zurückdenken, die sie mit 1:6 und 0:4 verloren.

Traum von der Rückkehr nach Berlin

Klar ist: Bayer wird gewohnt dominant spielen wollen, auch wenn die schlechten Platzverhältnisse schon am Samstag gegen Bremen (1:1) das Kombinationsspiel erschwerten. Doch auch die Frankfurter wollen sich keineswegs verstecken. Sein Team werde ähnlich spielen wie beim Liga-Sieg daheim, kündigte Hütter an: «Wir müssen total mutig sein, unser Spiel durchbringen und gleichzeitig auch Leverkusens Schwung unterbinden», erklärte er. Denn: «Wenn die Bayer-Mannschaft erst einmal ins Rollen kommt, man ihr Platz lässt, dann ist sie sehr unangenehm.» Was Hütter und sein Team schon zu spüren bekamen.

Für die neutralen Fans dürfte die Mischung aus Ambitionen, Spielweise und Selbstvertrauen vielversprechend sein. Und für den Sieger geht der Traum von der Rückkehr nach Berlin weiter.

(L'essentiel/dpa)

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