Europa League

03. Dezember 2020 08:16; Akt: 03.12.2020 08:25 Print

Leverkusen will den Deckel in Nizza draufmachen

Trotz holprigen Landeanflugs geht Bayer Leverkusen optimistisch in das vorletzte Gruppenspiel der Europa League. Das Weiterkommen ist auch kaum noch gefährdet.

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Die erste «Ehrenrunde» drehte Bayer Leverkusen schon einen Tag vor dem Spiel. So kommentierte jedenfalls der Kapitän des Sonderflugs X3 8904 am Mittwoch den zunächst gescheiterten Landeanflug in Nizza. Weil die Landeerlaubnis nicht rechtzeitig vorlag, musste die Maschine durchstarten und konnte erst im zweiten Versuch landen.

Weitaus weniger holprig ist Bayer trotz des 0:1 bei Slavia Prag am zweiten Spieltag in der Gruppenphase der Europa League unterwegs. Mit 6:2, 4:2 und 4:1 wurden die anderen drei Spiele gewonnen, trotz der Nullnummer von Tschechien stellt der Bundesliga-Dritte mit 14 Toren nach vier Spieltagen die beste Offensive aller 48 Teilnehmer. Ein Punkt am Donnerstag an der Cote d'Azur würde auch die letzten leisen Zweifel am Erreichen der K.o.-Runde beseitigen.

Doch mit dem Weiterkommen allein will sich Trainer Peter Bosz nicht zufrieden geben. «Wir brauchen noch zwei Siege», sagte der Niederländer, für den nur der Gruppensieg zählt: «Wenn wir am Donnerstag gewinnen, sind wir noch nicht Erster. Deshalb brauchen wir zum Abschluss auch noch einen Sieg gegen Prag.»

« Personell auf der letzten Rille unterwegs »

Bayer agiert mit dem Selbstbewusstsein einer starken Serie. Die von einer frühen Roten Karte gegen Karim Bellarabi begünstigte Niederlage in Prag war die einzige in 14 Pflichtspielen der Saison bei neun Siegen. Doch beim 0:0 am Sonntag in der Liga gegen Hertha BSC, durch den die Werkself den Sprung auf Platz zwei und zum Bayern-Jäger Nummer eins verpasste, musste sie neun Spieler ersetzen. «Es ist offensichtlich, dass wir personell mittlerweile auf der letzten Rille unterwegs sind», sagte Mittelfeldspieler Julian Baumgartlinger.

Dass er am Sonntag nur noch acht Spieler ersetzen muss - Edmond Tapsoba, Bellarbi und Nadiem Amiri kehren zurück, dafür fehlen der kranke Tin Jedvaj und der nicht gemeldete Mitchell Weiser - ist für Bosz daher schon eine gute Nachricht. «Einige sind wieder zurück, deshalb haben wir mehr Möglichkeiten», sagte der Niederländer.

In den ersten drei Europacup-Spielen hatte Bosz noch kräftig rotieren lassen, veränderte mehr als die Hälfte der Mannschaft. Dazu fehlen ihm nun die Möglichkeiten. Das Weiterkommen wird das unter normalen Umständen aber nicht mehr gefährden.

(L'essentiel/dpa)

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