Schalke-Trainer Baum

20. November 2020 11:05; Akt: 20.11.2020 11:35 Print

«Scheinbar haben wir den Dreier noch nicht verdient»

Sollte der erlösende Sieg nicht ausgerechnet am Samstag gegen den VfL Wolfsburg gelingen, käme Schalke dem Sieglos-Rekord von Tasmania Berlin von 31 Spielen immer näher.

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Trainer Manuel Baum vom Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 will trotz des leichten spielerischen Aufwärtstrends seines seit 23 Spielen sieglosen Teams nichts beschönigen. «Wir haben in den letzten Wochen immer Schritte nach vorne gemacht, in Mainz waren viele Phasen okay», sagte Baum am Donnerstag: «Aber man muss aufpassen, dass man nichts schönredet. Anscheinend haben wir es noch nicht verdient, einen Dreier zu holen. Deshalb haben wir uns gefragt, was wir noch besser machen müssen, um ihn uns zu verdienen. Und da haben wir den einen oder anderen Punkt gefunden.»

Sollte der erlösende Sieg nicht ausgerechnet am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den in der Liga in dieser Saison noch ungeschlagenen VfL Wolfsburg gelingen, käme Schalke dem Sieglos-Rekord von Tasmania Berlin von 31 Spielen immer näher. Wolfsburg werde «ein dicker Brocken», sagte Baum: «Aber ich bin sehr positiv.»

Wahrscheinlich kann der 41-Jährige dabei erstmals seit seinem Einstand vor anderthalb Monaten auf Nationalspieler Suat Serdar zurückgreifen. «Er hat die ganze Woche über sehr gut trainiert. Im Kader wird er auf jeden Fall stehen», sagte Baum, der bis Donnerstag auch keine Verletzungen oder positive Corona-Tests der zurückgekehrten Nationalspieler zu beklagen hatte. Einige wie Torhüter Frederik Rönnow waren am Donnerstagmittag aber noch nicht zurück. Deswegen wollte Baum die gefallene Entscheidung über den Stammtorhüter zwischen dem Norweger Rönnow und Ralf Fährmann auch noch nicht verkünden: «Ich will es erst mit den beiden Spielern besprechen.»

Die sechs Elfmeter, die sein Team in der Saison schon gegen sich bekommen hat, sind für Baum kein Zufall. «Wir machen zu viele Fehler aus Leidenschaft», sagte er: «Passiver in die Zweikämpfe zu gehen, ist aber sicher nicht der Schlüssel. Wenn wir aber kompakter stehen, entstehen viele Situationen erst gar nicht.»

(L'essentiel/dpa)

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