Champions League

01. Oktober 2019 07:52; Akt: 01.10.2019 08:13 Print

Schwere Auswärtsspiele für Bayern und Bayer

Die Münchner dürfen sich bei den Spurs Nachlässigkeiten wie zuletzt gegen Paderborn nicht leisten. Auf die Bayer-Elf warten Ronaldo & Co., Angst haben die Gäste aber nicht.

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Trainer Peter Bosz trifft mit Bayer Leverkusen auf Juventus Turin. (Bild: DPA/Marius Becker)

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Der FC Bayern und Bayer 04 haben etwas gemeinsam: Auf beide warten am zweiten Gruppenspieltag der Champions League schwere Aufgaben. Die Münchner müssen an diesem Dienstag (21.00 Uhr/DAZN) bei keinem Geringeren als dem Finalisten der vergangenen Saison Tottenham Hotspur um Stürmerstar Harry Kane antreten. Die Leverkusener werden sich parallel bei Italiens Serienmeister Juventus Turin um Super-Fußballer Cristiano Ronaldo beweisen müssen.

Und auch das haben die beiden deutschen Bundesligisten gemeinsam: Sie sind nach London und Turin gereist, um zu gewinnen. «Ich hoffe, dass wir in der Champions League unser Spiel von der ersten Minute an spielen werden», betonte Bayerns Torjäger Robert Lewandowski. Nachlässigkeiten wie beim 3:2 zuletzt gegen Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn werden sich die Münchner im schmucken Milliarden-Bau der Spurs nicht leisten können.

Kimmich im Mittelfeld?

«Ein Champions-League-Abend gegen Tottenham in London ist etwas Besonderes. Da können wir mal wieder ein Ausrufezeichen setzen, dass wir international noch auf der Bildfläche sind. Und das wollen wir auf jeden Fall machen», kündigte der neue Bayern-Mahner Joshua Kimmich kann.

«Wer die Klappe aufmacht, muss natürlich auch vorneweg marschieren. Das tut er auch», meinte Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Kimmich soll im Tottenham Stadium vorangehen, zumal ihn Trainer Niko Kovac wohl wieder im Mittelfeld aufbieten wird. Der Bayern-Coach ist gespannt, wie seine Mannschaft gegen das aktuell sehr wechselhaft agierende Team des Argentiniers Mauricio Pochettino auftreten wird: «Tottenham hat sehr, sehr große Qualität und wird uns alles abverlangen.»

«Ein schwerer Prüfstein für uns»

Nach dem 2:2 der Engländer zum Auftakt gegen Olympiakos Piräus ist ein Heimsieg für die Spurs auch Pflicht. Ähnlich wie die Bayern mühten sie sich in der Premier League zuletzt zu einem 2:1 gegen den FC Southampton. Anders als es die Bayern taten, rühmte Kane nach seinem zehnten Saisontreffer den Sieg als «massives Statement» Richtung Fans und Club, wie die Spieler für den Verein kämpfen würden. Es sei erwähnt: Die Spurs hatten eine Stunde in Unterzahl gespielt und einen schweren Fauxpas von Frankreichs Weltmeister-Torwart Hugo Lloris verkraftet.

Dass die Londoner eher gestärkt gegen die Münchner antreten, damit rechnet Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Es wird sicherlich ein sehr anspruchsvolles Spiel werden, ein schwerer Prüfstein für uns.» Das Ziel ist aber klar nach dem 3:0 zum Auftakt gegen Roter Stern Belgrad, angetrieben von Philippe Coutinho. «Wir wollen idealerweise nach dem Spiel weiter Tabellenführer sein», sagte Rummenigge.

«Juve» ist der Favorit

Platz 1 ist für Leverkusen (0 Punkte) in der Gruppe mit Juve (1), Atlético Madrid (1) und dem aktuellen Spitzenreiter Lokomotive Moskau (3) eher schwer erreichbar. In ihren dunklen Anzügen reisten die Rheinländer aber ohne Angst nach Turin. «Uns muss man erstmal schlagen», sagte Sportchef Rudi Völler. Nach der peinlichen Auftakt-Niederlage gegen die Moskauer ist Bayer praktisch zur Sensation verpflichtet.

«Nichts ist unmöglich», sagte der formstarke Ex-Nationalstürmer Kevin Volland: «Auch nicht in der Champions League. Auch nicht bei den Turinern, die zum Auftakt 2:2 gegen Madrid gespielt hatte. Das wird ein geiles Spiel. Und wir müssen es genießen», meinte Volland.

Natürlich sei Juve, für das neben Ronaldo unter anderem auch 2014er-Weltmeister Sami Khedira und Shootingstar Matthijs de Ligt spielen, der Favorit, ergänzte Völler. Juventus sei eine der Mannschaften, «die den Titel holen kann. Aber wir sind auch ein unangenehmer Gegner». Den «ein oder anderen Großen» könne Bayer sicher schlagen. «Und am liebsten fangen wir am Dienstag damit an», sagte Völler.

(L'essentiel/dpa)

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