Champions League

07. November 2019 08:13; Akt: 07.11.2019 08:18 Print

Son trifft schon wieder – und entschuldigt sich

Drei Tage nachdem er André Gomes schwer verletzt hat, schießt Heung-min Son zwei Tore. Er wirkt danach fast überfordert.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Im ersten Augenblick scheint er sich fast zu schämen. Heung-min Son trifft für Tottenham gegen Roter Stern Belgrad. Danach formen seine Hände zunächst eine Entschuldigung. Der Südkoreaner wirkt, als fühle er sich schuldig. Und wahrscheinlich tut er das irgendwie auch.

Drei Tage ist es erst her, seit seine Grätsche dazu geführt hat, dass André Gomes vom FC Everton mit einem gebrochenen Knöchel lange Zeit ausfallen wird. Und Son? Darf nicht nur in der Champions League spielen, er trifft auch gleich noch zweimal. Da kann einem Menschen mit einem nicht gänzlich kalten Herzen schon etwas anders werden.

Aber Son ist auch Profi genug, dass seine Leistung auf dem Feld nicht unter seinen Gefühlen leidet. Am Ende des Abends steht er in der offiziellen Statistik bei zwei Toren und einem Assist. Wobei es sehr nett ist von der Uefa, wenn sie den Ball, der ihm von der Brust an die Latte prallt und von dort den Weg zu Giovani Lo Celso findet, tatsächlich als Assist wertet.

Dieses Tor ist sowieso eines der verrückteren der jüngeren Champions-League-Geschichte. Alleingang, Pfosten, Kopfball, Schuss, Sons Brust und die Latte – sie alle spielen ihre Rolle beim Führungstreffer der Londoner.

Mit dem 4:0 in Belgrad hat Tottenham einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale der Königsklasse gemacht. Auch dank Heung-min Son, der sich irgendwie wieder daran gewöhnen wird, dass er weiter Fußball spielt, während André Gomes verletzt fehlt.

(L'essentiel/fra)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.