Nach Wunder-Sieg

09. Mai 2019 14:39; Akt: 09.05.2019 14:43 Print

Tottenham-​​Trainer bricht in Tränen aus

Was für ein Champions-League-Halbfinale! Auch Tottenham schafft ein Wunder. Trainer Mauricio Pochettino zeigt nach Abpfiff große Emotionen.

Tränen des Glücks: Mauricio Pochettino wird nach Schlusspfiff emotional. Video: BT Sport

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Fußball kann grausam sein. Ajax Amsterdam, ein Verein voller Tradition, ein Team voller junger Wilder, eine Mannschaft, die Fußballfans in dieser Champions-League-Saison mit seinem erfrischenden Fußball so sehr entzückt hat, ja, dieses Ajax wurde am Mittwochnacht brutal aus seinem Traum gerissen. 2:0 führte der Außenseiter im Halbfinale-Rückspiel gegen Tottenham. Zu Hause. Nach einem 1:0-Sieg im Hinspiel. Für den neutralen Beobachter war das Traumfinale der beiden wohl besten Teams der diesjährigen Königsklasse zwischen Ajax und Liverpool nahezu perfekt. Zwei Wunder innerhalb von 24 Stunden? Es sah gegen 22 Uhr noch nicht danach aus.

Aber nach einem Doppelschlag von Lucas Moura in der zweiten Halbzeit zitterte Ajax plötzlich wieder. Die Holländer standen der Entscheidung wieder nahe, als Hakim Ziyech nur den Pfosten traf. Sie hatten kurz darauf Glück, als die Latte rettete. Es schien vollbracht, als Torwart André Onana in der 95. Minute zum Abstoß antreten durfte. Und 60 Sekunden später, geschah Verrücktes. Erneut. 24 Stunden nach dem Wunder von Anfield. Ein herzzerreißendes Ende für Ajax, den neuen Liebling des Fußballfans.

Doch Fußball kann gleichzeitig auch wunderschön sein, in all seiner Grausamkeit. Das wird einem spätestens nach Betrachten der Bilder, kurz nach Abpfiff, klar. Zwischen all den niedergeschlagenen Holländern bricht Tottenhams Trainer Mauricio Pochettino in Tränen aus. Weinend umarmt er seine Spieler, die Betreuer, erinnert sich daran ein Gentleman zu sein, sucht Ajax-Coach Erik ten Hag, schüttelt seine Hand, umarmt auch ihn, geht zurück auf den Platz und lässt sich auf die Knie fallen. Das Gesicht nass von Tränen. Pure Emotionen. Aber sehen Sie im Video oben selber.

(L'essentiel/fas)

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