Van Persie erzählt

25. Mai 2020 14:00; Akt: 25.05.2020 14:04 Print

«Van Gaal hat mich geschlagen»

Der ehemalige Bondscoach und ManUnited-Trainer gilt als Trainer mit harten Methoden. Nun berichtet auch Robin van Persie von einem Vorfall, der das unterstreicht.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Es ist die Fußball-Weltmeisterschaft 2014. Es läuft das Viertelfinale gegen Costa Rica. Das Spiel geht in die Verlängerung und Robin van Persie plagen Krämpfe, er kann nicht mehr. Louis van Gaal, der damalige Bondscoach, will den Stürmer deswegen auswechseln. Doch Van Persie weigert sich – eine Tatsache, die den niederländischen Coach zur Weißglut treibt.

So erzählt Van Persie in einem neuen Buch über die Trainerkarriere des 68-Jährigen mit dem Titel «LVG - The Manager and the Total Person»: «Als das Spiel beendet war und wir uns in der Nähe der Seitenauslinie versammelten, stand er nah bei mir und plötzlich schlug er mich. Zack! Mit der flachen Hand versetzte er mir einen Schlag und sagte wütend: ‹Tu mir das nie wieder an.› Ich sah ihn absolut fassungslos an.»

Holland gewann das Spiel

Im Nachhinein sei das «ein seltsamer Moment» für Van Persie gewesen, aber so sei es mit Van Gaal gewesen. Der Stürmer sagt: «Manchmal kann er einen Spieler umarmen – und manchmal kann er dich schlagen.» Er sei jedenfalls froh gewesen, dass er den Ball im Elfmeterschießen versenkt habe. Sonst wäre Van Gaal wohl noch wütender geworden, so der 36-Jährige, der seine Karriere 2019 beendete.

Und nicht nur das dürfte den damaligen Bondscoach besänftigt haben. So gewann Holland auch das Spiel 4:3 im Elfmeterschießen. Das Turnier in Brasilien beendete Oranje aber bekanntlich nur auf dem dritten Platz. Ob diese Platzierung auch einen Wutausbrauch von Van Gaal zur Folge hatte, ist nicht bekannt.

(L'essentiel/Nils Hänggi)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.