Atypischer Fussballer

18. Oktober 2019 11:50; Akt: 18.10.2019 11:54 Print

«Was soll ich mit 10 Ferraris und 20 Uhren?»

Champions-League-Sieger Sadio Mané versteht den Konsumwahn der Fußball-Millionäre nicht. Er unterstützt lieber afrikanische Familien.

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Gesehen hat er beides. Aktuell lebt Sadio Mané in der Parallelwelt-ähnlichen Blase der Fußballstars, wo Geld keine Rolle spielt. Jeglicher Luxus ist selbstverständlich, von den Normalsterblichen scheinen sie sich längst abgehoben zu haben. Doch der Liverpool-Stürmer hat auch das andere Extrem miterlebt. Hautnah. «Ich hatte stets Hunger und musste auf dem Feld arbeiten», sagt Mané dem ghanaischen Portal «nsemwoha.com». Er spricht dabei über seine Jugend.

Der Senegalese habe harte Zeiten durchgemacht und musste barfuß Fußball spielen: «Ich hatte weder einen Ausbildungsplatz noch andere Dinge.» Deshalb sagt er nun, mittlerweile Multi-Millionär: «Mit dem Geld, was ich heute verdiene, möchte ich den Menschen helfen.» In seinem Heimatland ließ der 27-Jährige bereits Schulen, Krankenhäuser und ein Fußballstadion bauen, dazu spendet Xherdan Shaqiris Teamkollege Kleider und Nahrungsmittel.

Er selber braucht nicht so viel, wie er sagt. Ohnehin hat Mané nicht so viel Verständnis für den Konsumwahn seiner Berufskollegen: «Was soll ich mit zehn Ferraris, 20 Diamant-Uhren und zwei Flugzeugen? Welchen Sinn hätten diese Gegenstände für mich und die Welt?» Statt mit Privatjets durch die Gegend zu fliegen, unterstützt er lieber diverse Familien in Afrika mit 70 Euro im Monat: «Ich will ein kleines bisschen von dem zurückgeben, was das Leben mir ermöglicht hat»

(L'essentiel/fas)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Edouard am 19.10.2019 16:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jeder sollte so sein wie er

  • Chico am 18.10.2019 13:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Respektabel.

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  • Edouard am 19.10.2019 16:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

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  • Chico am 18.10.2019 13:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

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