Fall Junior Moraes

19. Juni 2019 11:34; Akt: 19.06.2019 11:51 Print

Uefa weist auch Berufung der FLF zurück

LUXEMBURG/NYON – Der europäische Fußballverband hat im Streit um den ukrainischen Spieler Junior Moraes erneut gegen den Luxemburger Verband entschieden.

storybild

Junior Moraes (Nummer 19) lief im EM-Qualifikationsspiel gegen Luxemburg für die Ukraine auf. (Bild: Editpress/Jeff Lahr)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Luxemburger Fußballverband (FLF) musste erneut eine Schlappe einstecken. Die Uefa wies auch die Berufung im Fall Junior Moraes zurück. Das teilte die FLF am Mittwoch in einem Communiqué mit. Damit bestätigte die Uefa ihr früheres Urteil, das am 2. Mai von der der Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der Uefa gefällt wurde.

Noch am Dienstg hatte sich der nationale Verband optimistisch gezeigt, das EM-Qualifikationsspiel gegen die Ukraine nachträglich am «grünen Tisch» gewinnen zu können.

FLF will Gründe von der Uefa

Der ukrainische Nationalspieler Junior Moraes steht im Mittelpunkt des Verfahrens. Der gebürtige Brasilianer war zum bei der 1:2-Niederlage Luxemburgs zum Einsatz gekommen. Um für ein anderes Land spielen zu können, muss ein Fußballer fünf Jahre ununterbrochen darin gelebt haben. Dies war bei Moraes nicht der Fall.

Die FLF möchte nun bei der Uefa die Gründe für die Entscheidung in Erfahrung bringen. Danach wolle der Verwaltungsrat über weitere Schritte entscheiden.

(jg/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • JMJ am 19.06.2019 12:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eng korupt Welt. Dei kleng Länner benodelegen wou et nëmmen geht an vun deenen groussen d‘Geld an Täsch stiechen!

  • Ady am 19.06.2019 16:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jo, mir wëssen scho lang datt d‘FIFA an d‘UEFA korrupt sinn. Wann Statuten, Reglementer näischt méi wert sinn a vun der Justiz net ugewandt ginn, da gudd Nuecht Demokratie.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ady am 19.06.2019 16:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jo, mir wëssen scho lang datt d‘FIFA an d‘UEFA korrupt sinn. Wann Statuten, Reglementer näischt méi wert sinn a vun der Justiz net ugewandt ginn, da gudd Nuecht Demokratie.

  • JMJ am 19.06.2019 12:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eng korupt Welt. Dei kleng Länner benodelegen wou et nëmmen geht an vun deenen groussen d‘Geld an Täsch stiechen!