Paul Philipp

20. November 2018 09:21; Akt: 20.11.2018 09:48 Print

«Wir haben nur das Minimalziel erreicht»

LUXEMBURG – Der Präsident der FLF spricht im Interview über das Abschneiden der Nationalmannschaft in der Nations League. Eine Trainerdiskussion soll nicht aufkommen

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Paul Philipp, Präsident des luxemburgischen Fußballverbandes FLF zieht Bilanz zur NAtions-League-Kampagne der Nationalmannschaft. (Bild: Editpress/Gerry Schmit)

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L'essentiel: Das Ziel der luxemburgischen Nationalmannschaft war es, die Nations League-Gruppe zu gewinnen und um ein Ticket für die Europameisterschaft zu spielen. Ist die Mission gescheitert?

Paul Philipp: Wir haben uns nicht für das Final-Four-Turnier in der Liga D qualifiziert. In diesem Punkt ist die Mission klar gescheitert. Auf der anderen Seite haben wir aber auch einige Erfolge verbucht und diejenigen geschlagen, die wir schlagen mussten. Insofern würde ich sagen, dass wir lediglich unser Minimalziel erreicht haben.

Ist Luc Holtz der richtige Trainer, um den Fußball Luxemburgs auf ein neues Level zu hieven?

Ich glaube, dass er er das bereits getan hat. Wir haben nie so viele Spieler gehabt, die die Klasse haben, für die Nationalmannschaft auflaufen zu können. Ich glaube, dass seine Arbeit noch nicht abgeschlossen ist. In vier Monaten beginnt die Qualifikation für die Euro 2020. Danach werden wir die Lage bewerten. Vorerst stellen wir den Trainer aber nicht in Frage.

Andererseits schnüren viele Spieler der FLF-Auswahl bei zweitklassigen Clubs ihre Fußballschuhe. Viele gehören nicht zum Stammpersonal. Kann der Verband diesbezüglich etwas tun?

Wir versuchen allen Talenten den Weg ins Profigeschäft zu erleichtern. Dann liegt die Verantwortung zum Großteil bei den Clubs. Profi zu werden, reicht nicht. Das wichtigste ist viel Spielpraxis.

Oft wird die FLF für die schwachen Ergebnisse der U-Nationalmannschaften kritisiert. Was entgegenen sie dem?

In diesem Alter sind Ergebnisse zweitrangig. Das individuelle Training und Fortschritte sind weitaus wichtiger.

Die A-Nationalmannschaft kämpft immer noch um die Gunst der Fans. Sogar beim entscheidenden Spiel gegen Weißrussland sind auf den Tribünen viele Plätz frei geblieben. Wie erklären sie sich das?

Das Spiel wurde am Donnerstag um 21 Uhr angepfiffen. Für junge Menschen und Berufstätige ist das nicht der beste Zeitpunkt. Immerhin sind 4500 Fans gekommen. Wir haben in der Nations League ein Stammpublikum von rund 1000 Fans aufgebaut. Ich glaube, dass das neue Nationalstadion wieder mehr Zuschauer anlocken wird. Aber wir wollen uns nicht darauf verlassen.

(Philippe Di Filippo/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • sputnik am 21.11.2018 13:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Panther Paul hat recht, minimal Ziel erreicht und das mit zwei kirmesspielen . Einfach lustig.

Die neusten Leser-Kommentare

  • sputnik am 21.11.2018 13:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Panther Paul hat recht, minimal Ziel erreicht und das mit zwei kirmesspielen . Einfach lustig.