Nations League

11. September 2018 22:31; Akt: 12.09.2018 17:18 Print

Chanot ebnet früh den Weg für starke Nationalelf

Luxemburg trat zum 2. Spieltag der Nations League am Dienstagabend bei San Marino an. Die Fußballer von Trainer Luc Holtz ließen nichts anbrennen.

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Aurélien Joachim trug sich gegen San Marino in die Torschützenliste ein. (Bild: Editpress/Gerry Schmit)

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Mit den ungewohnten Vorzeichen hatte Luxemburg überhaupt keine Probleme. Die Fußball-Nationalelf musste sich am Dienstagabend am 2. Spieltag der Nations League in San Marino beweisen - und ging als klarer Favorit in die Partie. Dieser Rolle wurde das Team von Trainer Luc Holtz nach dem starken 4:0 gegen Moldawien mehr als gerecht.

In den ersten Minuten begann der Außenseiter aus San Marino forsch und prüfte Torwart Anthony Moris zweimal aus der Distanz. Nach acht Minuten gelang Luxemburg aber das, was in solch einem Spiel so wichtig ist: ein frühes Tor. Nach einer Flanke wehrte Heim-Keeper Elia Benedettini den Ball in die Mitte ab, Maxim Chanot bedankte sich mit einem trockenen Linksschuss aus 15 Metern.

Joachim im richtigen Moment

Danach gab es etwas Leerlauf, wobei die Akteure aus dem Großherzogtum alles im Griff hatten. Zwei Schüsse von Danel Sinani (23.) und Olivier Thill (27.) ließen wieder etwas Torgefahr durchsickern. Kurz vor der Pause zog Luxemburg das Tempo noch einmal an. Während Daniel da Mota (41.) und Sinani (42.) das 2:0 noch verpassten, machte es Aurélien Joachim mit dem Halbzeitpfiff besser. Nach einem langen Ball setzte er sich links im Sechzehner durch und beförderte die Kugel ins lange Eck.

Auch in der zweiten Halbzeit sollte sich das Bild nicht ändern. Luxemburg dominierte und hatte gleich nach dem Pausentee durch Joachim (49.) und da Mota (50.) zwei gute Chancen. Dann schlug der Spieler der vergangenen Wochen zu. Der eingewechselte Vincent Thill trieb den Ball in der 52. Minute durchs Mittelfeld und bediente Sinani. Der Jungstar von F91 Düdelingen nahm den Ball an, zog à la Arjen Robben von rechts nach innen und schoss den Ball wuchtig aus 20 Metern zum 3:0 ins Netz.

Luft ist raus

Nun war das Spiel entschieden und Luxemburg nahm einen Gang raus. So kam der Gastgeber durch Mattia Giardi (68.) und Matteo Vitaioli (71.) zu zwei Chancen, die aber nicht genutzt wurden. Auf der anderen Seite zog Mario Mutsch in der 77. Minute aus 20 Metern ab. Ohne Erfolg. Etwas zu feiern hatte er dennoch. Der 34-Jährige absolvierte sein 99. Länderspiel und ist damit Rekordnationalspieler. Drei Minuten später verpasste da Mota abermals das 4:0. So blieb es letztlich beim verdienten 3:0 für die Rout Léiwen.

Für Luxemburg geht es am Freitag, 12. Oktober, zum dritten Spiel nach Weißrussland. Die spielten zeitgleich nur 0:0 gegen Moldawien. Hier könnte in Sachen Gruppensieg schon eine Vorentscheidung fallen.

(hej/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Robert Vorderhuber am 11.09.2018 23:47 Report Diesen Beitrag melden

    Top gespielt Ihr roten Löwen. Gratulation.

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  • Robert Vorderhuber am 11.09.2018 23:47 Report Diesen Beitrag melden

    Top gespielt Ihr roten Löwen. Gratulation.