Fussball in Luxemburg

09. November 2017 12:10; Akt: 09.11.2017 12:13 Print

Es brodelt vor dem Testspiel gegen Ungarn

LUXEMBURG – Am Donnerstag beginnt für die Fußballnationalmannschaft im Grunde die Vorbereitung für die neue Nations League. Ungarn ist zu Gast im Stade Josy-Barthel.

storybild

Trotz eines erfolgreichen Jahres rumort es in der Nationalmannschaft. (Bild: Editpress/Jgarroy)

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema

Mit dem neuen Nationalstadion und dem überdachten Kunstrasenplatz in Monnerich wird der Fußball in Luxemburg weiter professionalisiert. Doch ihr Zugpferd, die A-Nationalmannschaft, steht trotz des historisch guten Fifa-Rankings (Platz 83) vor dem Freundschaftsspiel am Donnerstagabend ab 20 Uhr im Stade Josy-Barthel gegen Ungarn etwas im Nebel.

Das 0:8-Debakel in Schweden hat das 0:0 in Frankreich während der WM-Qualifikation etwas relativiert. Das lässt Zweifel aufkommen, ob sich die Roude Léiwen tatsächlich auf dem aufsteigenden Niveau-Ast befinden. Zudem hat Trainer Luc Holtz angekündigt, gerne ein Abenteuer im Ausland anzugehen. Das ist nicht nach dem Geschmack des Luxemburger Fußballverbands FLF. Schließlich läuft der Vertrag von Holtz noch bis 2019.

Holtz unzufrieden mit FLF

Als der FC Metz vor wenigen Wochen einen neuen Übungsleiter suchte, machte Holtz keinen Hehl daraus, dass er mit den Verantwortlichen gesprochen hat. Eine Aussprache am 24. Oktober hat nicht alle Unklarheiten beiseite geschafft.

Das angespannte Verhältnis zeigt sich auch darin, dass Holtz sich vom FLF in der Vorbereitung für die neue Nations League im Stich gelassen fühlt. Der Coach sieht den Wettbewerb als große Chance, sich für die EM 2020 zu qualifizieren. «Aber wir haben nicht genug Testspiele im Vorfeld der Nations League, die im nächsten September beginnt. Man hat nicht auf mich gehört», klagt Holtz.

Gegen alle Widerstände beginnt für Holtz und sein Team am Donnerstag die Vorbereitung für die Nations League. Mit Ungarn wartet ein unberechenbarer Gegner, der bei der EM 2016 auftrumpfte, in der Quali für die WM 2018 aber enttäuschte.

(Philippe Di Filippo/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.