Luxemburger Skifahrer

07. Februar 2018 19:29; Akt: 08.02.2018 15:52 Print

«Seit ich klein war, träume ich von den Spielen»

LUXEMBURG - Matthieu Osch ist der einzige Luxemburger bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang. Vor seiner Abreise war er zu Gast bei «L'essentiel».

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Die Luxemburger Delegation mit Jean Louis Copus, Matthieu Osch, Heinz Thews und Gilles Osch. (Bild: Privat)

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L'essentiel: Matthieu, du wirst morgen die Luxemburger Flagge bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele tragen. Wie fühlst du dich? Matthieu Osch: Es wird sehr bewegend für mich sein. Es ist großartig, unser kleines Land auf dieser Bühne in Südkorea zu repräsentieren. Als Kind habe die Olympischen Spiele im Fernsehen verfolgt. Jetzt werde ich selbst dabei sein.

Wann hast du zum ersten Mal Ski angeschnallt? Das war mit drei Jahren. Wettbewerbe bin ich mit acht oder neun zum ersten Mal gefahren. Seit ich klein war, träume ich von den Olympischen Spielen.

Wann wurde der Traum Realität? Wir haben das Projekt vor zwei Jahren gestartet. Da wurde mir klar, dass es nicht reichen würde, wenn ich in Luxemburg bleibe und 70 bis 80 Skitage im Jahr habe. Dann bin ich in ein Ski-Gymnasium nach Saalfelden in Österreich gegangen.

Du bist der erste Skifahrer seit Marc Girardelli 1994, der für Luxemburg bei den Winterspielen startet... In meiner Familie haben alle versucht, dass zu schaffen. Mir ist es jetzt gelungen. Darüber bin ich sehr glücklich.

Du wirst gegen die besten der Welt antreten. Wie gehst du es an? Es ist etwas Besonderes, mit diesen Sportlern zu fahren. Einige durfte ich auch schon treffen. Ich lasse mich aber nicht beeindrucken und will gute Rennen abliefern.

Was ist dein Ziel? Ich sage keine Platzierung voraus. Ich möchte einfach so gut fahren wie ich kann.

Wie sind die Bedingungen in Südkorea? Es ist meine erste Reise nach Asien. Es wird kalt sein (bis zu -22 Grad Celsius). Von der Höhe ist es etwa mit den Vogesen vergleichbar. Aber da das Skigebiet in der Nähe des Meeres liegt, wird es feucht und windig sein.

(Nicolas Martin/l'essentiel)

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