Internationaler Fussball

11. September 2018 17:00; Akt: 11.09.2018 17:12 Print

«Grünes Licht» für dritten Europapokal ab 2021

Die Pläne für einen weiteren europäischen Wettbewerb im Vereinsfußball – neben Champions- und Europa League – werden immer konkreter. 2021 könnte der Ball schon rollen.

storybild

Juve-Boss Andrea Agnelli bestätigte die Pläne der Uefa. (Bild: DPA/Ettore Ferrari)

Zum Thema

Die Europäische Fußball-Union erwägt von der Saison 2021/22 an die Einführung eines dritten Europacup-Wettbewerbs neben der Champions League und der Europa League. Das sagte Andrea Agnelli, der Vorsitzende der European Club Association (ECA), am Dienstag auf der Generalversammlung der Organisation im kroatischen Split.

Der Präsident des italienischen Spitzenclubs Juventus Turin erklärte, dass «grünes Licht» für den neuen Wettbewerb erteilt worden sei. Von 2021 an sollen demnach 96 Clubs auf der europäischen Fußball-Bühne spielen. Agnelli ist auch Mitglied des Uefa-Exekutivkomitees, das am 27. September in Nyon weiter über die Pläne beraten wird.

Kleinere Verbände sollen profitieren

Die Uefa hatte vor zwei Wochen in Monaco über die Einführung des weiteren Europacup-Wettbewerbs beraten. Das neue Format gilt als Entgegenkommen von Uefa-Chef Aleksander Ceferin an die kleineren der 55 nationalen Verbände. Die Pläne können zudem als Reaktion auf die umstrittenen Pläne des Fußball-Weltverbandes Fifa für ein neues Format der Club-WM und eine Global Nations League interpretiert werden. Diese werden trotz der kolportierten Investorengelder von bis zu 25 Milliarden Dollar von der Uefa abgelehnt.

Bis 1999 wurde der Europapokal der Pokalsieger als weiterer Cupwettbewerb neben der Champions League und dem damaligen Uefa-Pokal veranstaltet, dann allerdings ersatzlos gestrichen. Die nationalen Cup-Gewinner treten seither in dem 2010 von Uefa-Pokal in Europa League umbenannten Wettbewerb an.

(L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.