Champions League

30. August 2018 07:19; Akt: 30.08.2018 13:11 Print

2:0-​​Führung verjuxt -​​ Salzburgs «Fluch» hält an

Red Bull Salzburg verpasst zum elften Mal die Qualifikation für die Champions League. Diesmal scheitert der österreichische Klub an Roter Stern Belgrad.

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Es ist wie verhext: Salzburg-Verteidiger Andreas Ulmer tröstet Mitspieler Munas Dabbur nach dem Schlusspfiff. (Bild: DPA/Daniel Krug)

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Österreichs Fußball-Meister Red Bull Salzburg hat die erstmalige Qualifikation für die Gruppenphase der Champions League auch im elften Anlauf verpasst. Die Mannschaft des deutschen Trainers Marco Rose kam im Playoff-Rückspiel gegen Serbiens Champion Roter Stern Belgrad am Mittwochabend nicht über ein 2:2 (1:0) hinaus. Selbst eine 2:0-Führung reichte nicht. Beide Treffer für den Gastgeber erzielte Munas Dabbur (45. Minute/48./Foulelfmeter), El Fardou Ben Nabouhane (65./66.) sorgte mit seinem Doppelpack innerhalb von nur gut einer Minute für den Ausgleich. Im Hinspiel hatte es in der Vorwoche ein 0:0 gegeben.

Salzburg war in der ersten Halbzeit klar überlegen und belohnte sich mit dem Tor kurz vor der Pause. Nach einem Foul an Hannes Wolf erhöhte Dabbur mit einem sicher verwandelten Strafstoß in der Red-Bull-Arena. Der 28-malige serbische Meister Belgrad gab sich nach der vermeintlichen Vorentscheidung jedoch nicht auf, wurde immer mutiger und sicherte noch das verdiente Unentschieden.

Während Salzburg auf dem Weg in die Königsklasse nach Niederlagen gegen unter anderem F91 Düdelingen (2012) und HNK Rijeka (Kroatien, 2017) erneut scheiterte, war Roter Stern im siebten Versuch zum ersten Mal erfolgreich. Die Teilnahme an der Champions League bringt nun ein Startgeld in Höhe von 15,25 Millionen Euro.

An diesen Teams ist Salzburg in der CL-Quali gescheitert:

Valencia (2006, letzte Quali-Runde)
Schachtar Donezk (2007, letzte Quali-Runde)
Maccabi Haifa (2009, Play-off)
Hapoel Tel Avic (2010, Play-off)
F91 Düdelingen (2012, 2. Runde)
Malmö (2014 Play-off, 2015 dritte Runde)
Dinamo Zagreb (2016, Play-off)
NK Rijeka (2017, 3. Runde)
Roter Stern Belgrad (2018, Play-off)

(L'essentiel/dpa/jt)

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