Ooops, he did it again

14. August 2012 15:16; Akt: 14.08.2012 15:25 Print

«Gazza» kippte wieder Gin zum Frühstück

Fußballlegende Paul Cascoigne ist wieder auf Entzug. Freunde haben Englands ehemalige Fußball-Ikone in die Klinik gesteckt, nachdem sie ihn beinahe leblos aufgefunden haben.

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Noch vor ein paar Monaten behauptete Paul Gascoigne, er sei sauber. Mit viel Sport und hin und wieder etwas Botox wollte sich der englische Fußball-Altstar zu ewiger Jugend verhelfen.

«Ab und zu etwas Botox ist nichts Schlechtes», hatte Gascoigne Ende Mai erklärt. Einen Monat später leistete sich der gefallene Fußballstar zwar wieder einen Exzess, er endete aber ohne Kater: Bei einem Wett-Trinken in Dubai leerte Gascoigne 15 Dosen Red Bull.

Gin und Valium zum Frühstück

Wie die «Mail Online» nun berichtet, hat sich der Zustand des 45-jährigen Briten schlagartig verschlechtert. Vergangene Woche schlugen Freunde Alarm, nachdem sie ihn nach einem Saufgelage beinahe leblos gefunden haben. Aufnahmen, als sich der Brite Ende Juni wohlgenährt und mit einem Lächeln auf dem Gesicht zur Schau stellte, wirken absurd. Denn aktuelle Aufnahmen zeigen, wie sich Gascoigne mit einem Plastiksack voll mit Zigaretten und Alkohol und völlig abgemagert nach Hause schleppt.

Gascoigne habe bereits beim Frühstück wieder zur Flasche gegriffen, berichtet ein Freund des 45-Jährigen. Reichlich Gin und Cocktails mit Valium hat er offenbar morgens in sich reingeschüttet. Auch ohne Schlaftabletten soll es nicht mehr gegangen sein.

Letzter Entzug im November 2011

Seine Freunde forderten die neuerliche Entziehungskur. Nun soll der 57-malige Nationalspieler dafür in einer Klinik in Bournemouth im Süden Englands sein, wo er sozusagen Dauergast ist.

Zuletzt machte er 2011 dort halt. Eine sechsmonatige Entziehungskur war es damals, nachdem er im November 2010 wegen von Drogenbesitzes verhaftet wurde. Vergangenen Herbst, nachdem er die Kur erfolgreich hinter sich brachte, veröffentlichte Gascoigne seine Autobiografie «Glorious: My World, Football and Me». Das Werk spiegelt die Höhen und die noch viel zahlreicheren Tiefen der Karriere des einst talentiertesten Mittelfeldspielers Englands wieder. Wie das echte Leben des Paul Gascoigne.

(L'essentiel Online/als)

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