Revanchefoul

15. März 2017 12:27; Akt: 15.03.2017 12:27 Print

Fußballer bezahlt Platzverweis teuer

Qin Sheng von Shanghai Shenhua wird für ein Foul hart bestraft. Er muss ins Reserveteam und bekommt kaum noch Lohn.

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Die chinesische Fußballmeisterschaft ist erst zwei Spieltage alt. Sheng Qin von Shanghai Shenhua verliert dennoch bereits die Nerven.

Der 30-jährige Mittelfeldspieler lässt sich in der Partie gegen Tianjin Quanjian in der 24. Minute zu einer Tätlichkeit hinreißen. Vor einem Eckball liefert er sich mit dem belgischen Star Axel Witsel ein Scharmützel. Der Chinese ist danach derart sauer, dass er dem Belgier mit voller Wucht und Absicht auf den Fuß tritt. Die Folge: rote Karte und ab unter die Dusche.

Bettellohn bei den Reserven

Der Verein verteidigt Qins Misstritt gar nicht. «Dieses abscheuliche Verhalten ist eine ernsthafte Verletzung der Ethik im Sport und beschädigt den Verein sowie den chinesischen Fußball», schreibt Shanghai Shenhua in einer Mitteilung. Sie bestraft ihren Profi auch hart. Der Mittelfeldspieler, der 680.000 Euro Jahreslohn garniert, verdient in der noch langen Saison praktisch nichts mehr und wird ins Reserveteam versetzt. Dort bekommt er nur ein bescheidenes Basisgehalt.

Qin entschuldigte sich auf der Internetplattform «Weibo» für seinen Ausrutscher und akzeptiert die Strafe des Vereins. In Zukunft wird er es sich wohl zweimal überlegen, ob er einem Gegenspieler auf den Fuß tritt.

(L'essentiel/heg)

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