Borussia Dortmund

02. November 2017 18:12; Akt: 02.11.2017 18:12 Print

Der BVB und das verbotene K-​​Wort

Borussia Dortmund ist auf der Suche nach der Form der ersten Saisonwochen. Das 1:1 gegen APOEL Nikosia ist eine weitere Enttäuschung.

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Verunsichert, verkrampft, verärgert – Borussia Dortmund geht unter denkbar schlechten Voraussetzungen in das Spitzenspiel am Wochenende gegen die Bayern. Das blamable 1:1 in der Champions League gegen Außenseiter APOEL Nikosia hinterließ bei allen Beteiligten sichtbare Wirkung. Zumindest in einer Hinsicht konnte Trainer Peter Bosz dem neuerlichen Rückschlag seines Teams etwas Positives abgewinnen: «Vielleicht kommt das Spiel gegen die Münchner zum richtigen Moment. Vielleicht erwartet man weniger von uns.»

In der momentanen Form ist der BVB wahrlich kein ernstzunehmender Kontrahent für den Titelverteidiger und Bundesliga-Tabellenersten. In der ersten Enttäuschung über den schlechtesten Champions-League-Start der Vereinsgeschichte mit nur zwei Punkten aus vier Spielen rutschte Marcel Schmelzer in einem Sky-Interview das Wort «Krise» heraus. Nach kurzem Innehalten sprach der BVB-Kapitän stattdessen lieber von «einer schlechte Phase». Denn das K-Wort steht bei der Vereinsführung trotz des anhaltenden Negativtrends weiterhin auf dem Index. «Wir dürfen nicht die Köpfe hängen lassen und nicht anfangen, zu viel nachzudenken», empfahl Schmelzer.

Für einmal patzte Bürki nicht

Trotz des deutliches Plus bei Torschüssen und Ballbesitz blieb die erhoffte Trendwende aus. Daran konnte auch die Führung durch Raphael Guerreiro (29.) nichts ändern. Und auch die Tatsache, dass der Berner Keeper Roman Bürki keinen Aussetzer wie in den letzten Wochen hatte, verhalf dem BVB nicht zu den erhofften drei Punkte im eigenen Stadion.

Der Ausgleich der bis dahin harmlosen Zyprer versetzte den BVB zu Beginn der zweiten Halbzeit in einen Schockzustand. «Das brauchen wir nicht schönreden. Das ist nicht das, was wir uns vorgenommen haben. Aus so vielen Chancen und so viel Ballbesitz müssen wir mehr machen», bekannte Mario Götze. Nachdenklich fügte der Weltmeister an: «Wir haben das Momentum nicht auf unserer Seite. Es wird am Samstag entscheidend sein, dass wir den Willen wieder auf den Platz kriegen.» Für die Rheinische Post war der Heimauftritt vor allem eines: «Gehemmt und planlos».

Aubameyangs Flaute

Stellvertretend für die Talfahrt der Borussia mit zuletzt nur einem Sieg aus sechs Pflichtspielen steht Pierre-Emerick Aubameyang. Zum vierten Mal in Serie blieb der Torjäger ohne Treffer. Bosz nahm ihn in Schutz: «Ein Stürmer, der einige Wochen nicht trifft, denkt nach. Er hat derzeit auch kein Glück. Das kommt aber wieder.»

Nach dem zweiten 1:1 gegen Nikosia ist selbst der Trostpreis Europa League in Gefahr, weil der direkte Vergleich mit dem international zweitklassigen Gegner nicht gewonnen werden konnte. Nur dank der um zwei Treffer besseren Tordifferenz rangiert der BVB weiter auf Rang 3. Bosz vermied harsche Kritik an seiner abermals enttäuschenden Mannschaft: «Wir sind da zusammen drin und kommen da auch zusammen wieder raus. Ich muss den Spielern das Vertrauen zurück geben.»

(L'essentiel/fal/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • den Schumi am 03.11.2017 09:09 Report Diesen Beitrag melden

    BVB ewige LIEBE , do komm dir eraus daat geet schons nemmen net den Kap an den Sand stiechen allez Go GO :-)

Die neusten Leser-Kommentare

  • den Schumi am 03.11.2017 09:09 Report Diesen Beitrag melden

    BVB ewige LIEBE , do komm dir eraus daat geet schons nemmen net den Kap an den Sand stiechen allez Go GO :-)