Spanien

09. Januar 2018 11:39; Akt: 09.01.2018 11:46 Print

Modric muss eine Million Euro an Steuern nachzahlen

MADRID/LUXEMBURG - Über eine Briefkastenfirma in Luxemburg ersparte sich Reals Zauberfuß – illegal – fast 900.000 Euro an Steuern. Spaniens Fiskus holt sich das Geld nun zurück.

storybild

Starkicker Modric kam wegen einer Steuerangelegenheit gehörig ins Schwitzen. (Bild: DPA/Daniel dal Zennaro)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der kroatische Fußballstar Luka Modric von Real Madrid hat sich Medienberichten zufolge mit den spanischen Finanzbehörden auf eine Steuernachzahlung von fast einer Million Euro geeinigt. Damit wolle der 32-Jährige seinen guten Willen zeigen und einer möglichen Gefängnisstrafe entgehen, berichtete die Zeitung El Mundo. Noch am Dienstag sollte Modric vor Gericht erscheinen. Der Mittelfeldspieler, der seit 2012 bei den Königlichen unter Vertrag steht, war im November ins Visier der spanischen Behörden gerückt.

Ihm wurde vorgeworfen, in den Jahren 2013 und 2014 fast 900.000 Euro an Steuern hinterzogen zu haben. Bei den Geldern soll es sich um Einnahmen aus Bildrechten handeln, die über eine Briefkastenfirma in Luxemburg am Fiskus vorbeigeschleust worden seien (L'essentiel berichtete)

(L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.